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Ökonomie wird in mehreren konkurrierenden Denkschulen behandelt (Plurale Ökonomik), daneben stehen Ideen- und Kulturgeschichte sowie politische Ökologie und Nachhaltigkeitskonflikte. In Werkstätten arbeitest Du an Transformationsprojekten, etwa am „abpflastern"-Wettbewerb, an regionalen Vorhaben, an Genossenschafts- und Commons-Projekten oder an Öffentlichkeitsarbeit. Nach dem ersten Semester entscheidest Du Dich für einen von drei Schwerpunkten:
- System Change
- Process Change
- Mindset Change
Alle Veranstaltungen finden in Blöcken statt, sodass Du nicht am Studienort wohnen musst - etwa zwei Drittel der Studenten pendeln. Über die Zulassung entscheidet ein persönliches Gespräch: Gefragt sind eigene Fragestellungen, kritisches und fächerübergreifendes Denken sowie gesellschaftliches Engagement. Formal brauchst Du einen Bachelor mit mindestens 180 ECTS in Wirtschaftswissenschaften, Politikwissenschaft, Kulturwissenschaft oder Soziologie, dazu wirtschaftswissenschaftliche Vorkenntnisse im Umfang von möglichst 30 ECTS. Die Plätze werden in mehreren Runden vergeben, freie Plätze auch noch nach Fristende; Start ist jeweils im Wintersemester, Quereinstiege werden einzeln besprochen. Geprüft wird über Präsentationen, Essays und Erklärvideos, nicht über Klausuren.

