Die Ausbildung verbindet Musikpraxis mit klinischer Arbeit und stützt sich auf ein psychodynamisches Verständnis von Störungen und Therapie.
- psychologische, psychotherapeutische und medizinische Grundlagen
- musiktherapeutische Theorie und Methodik
- klinische Musiktherapie und eigene Musikpraxis
- Selbstreflexion und Lehrtherapie
- Forschungsgrundlagen der Musik- und Psychotherapie
Vor der Bewerbung musst Du bereits musiktherapeutische Vorerfahrung mitbringen: ein Praktikum von 100 Stunden oder mindestens ein Jahr einschlägige Berufstätigkeit mit halbem Stellenumfang, dazu je zehn Sitzungen Gruppen- und Einzel-Selbsterfahrung. Einen der beiden Selbsterfahrungsnachweise kannst Du auf Antrag bis zur Einschreibung nachreichen. Über die Aufnahme entscheidet ein Eignungsverfahren; befreit ist, wer schon ein musiktherapeutisches Studium abgeschlossen hat. Zugelassen sind Bachelorabschlüsse aus musikalisch-künstlerischen, geistes-, sozial-, erziehungs- oder gesundheitswissenschaftlichen Fächern.
Der Unterricht läuft berufsbegleitend in Blöcken: acht viertägige und zwei zehntägige Präsenzzeiten pro Jahr, insgesamt 1.080 Lehrstunden. Eingeschrieben wird nur alle drei Semester, der nächste Start ist das Sommersemester 2027. Dazu kommen zwei Praktika mit zusammen 250 Stunden sowie eine externe Lehrtherapie über 100 Stunden und Praxissupervision, für die Du mit etwa 1.500-2.000 € pro Semester rechnen musst. Mit dem Abschluss kannst Du in Bayern die eingeschränkte Heilerlaubnis für Psychotherapie nach Aktenlage beantragen.

