Dramaturgie wird in Blockseminaren unterrichtet, die aufeinander aufbauen - von der Kurzfilm- bis zur Langfilmdramaturgie. Dazu kommen:
- Charakterzeichnung, Handlungsbögen und Dialogführung
- Creative Writing, mit einem eigenen Lehrstuhl von Doris Dörrie
- Recherche und dokumentarische Mittel: filmisches Porträt, Interview, Arbeit mit journalistischen Quellen
- Genres, Fernsehformate und Serienkonzepte, begleitet von einem Lehrstuhl für Serielles Erzählen
Geschrieben wird dabei laufend selbst: eigene Kurzfilme und am Ende ein abendfüllendes Drehbuch.
Über die Zulassung entscheidet ein mehrstufiges Eignungsverfahren, in dem geprüft wird, ob Du für die Arbeit als Autor geeignet bist - eine Mindestnote gibt es nicht, und die Hochschule weist darauf hin, dass eine Absage nur den Stand zum Zeitpunkt der Bewerbung abbildet und ein zweiter Versuch in einem späteren Jahr sinnvoll sein kann. Studienstart ist ausschliesslich das Wintersemester. Das Grundstudium schliesst Du mit einem mittellangen Treatment und den Vordiplomsprüfungen ab, danach folgt ein zweijähriges Hauptstudium; Seminare besuchst Du in der ersten Phase gemeinsam mit den Regiestudenten und drehst eigene Kurzfilme.
Für das Diplom kannst Du zwischen vier Formen wählen: ein abendfüllendes Spielfilmdrehbuch, die dramaturgische Betreuung eines Dokumentarfilms, ein Serienkonzept mit zwei Treatments und einem Drehbuch oder den Nachweis einer dramaturgischen Projektbetreuung.

