Den Kern der 17 Module in zwei Studienjahren bildet die Projektarbeit an laufenden Fallstudien, für die Du konkrete Lösungen entwickelst. Einen Entwurfskurs wie im Architekturstudium gibt es nicht; geplant wird über verschiedene Maßstabsebenen hinweg. Themen sind unter anderem:
- Wasser-, Material- und Energiekreisläufe in der Stadt
- ressourceneffiziente Stadttechnologien und Infrastruktur
- Ökonomie und Verwaltung von Gebäuden und städtischen Dienstleistungen
- rechtliche und politische Steuerungsinstrumente
- Forschungsmethoden und Verfahren zur Entscheidungsunterstützung
Über die Zulassung entscheidet eine Punktwertung: bis zu 50 Punkte für die Note des ersten Hochschulabschlusses (1,0 ergibt 50 Punkte, ab 3,0 keine), bis zu 30 Punkte für einschlägige Berufserfahrung (12 bis 24 Monate bringen 15 Punkte, 24 Monate und mehr 30), bis zu 10 Punkte für die fachliche Nähe des Vorstudiums zu den REAP-Themen und bis zu 10 Punkte für ein einseitiges Motivationsschreiben; bei Gleichstand wird gelost. Auf 28 Plätze kamen zuletzt 187 bzw. 208 Bewerbungen. Der Start ist nur zum Wintersemester möglich, das komplette Studium lässt sich auf Englisch absolvieren. Bewerben kannst Du Dich mit einem Abschluss in Architektur, Bauingenieurwesen, Geomatik, Stadtplanung, Geographie, Landschaftsplanung, Rechts-, Politik-, Verwaltungs-, Wirtschafts- oder Sozialwissenschaften.

