Die Sprachpraxis im Standard-Albanischen führt Dich bis auf C1/C2 und umfasst Grammatik, Übersetzung, Textproduktion und Landeskunde. Daneben arbeitest Du wissenschaftlich am Albanischen:
- Morphologie und Syntax, Sprachwandel und interne Rekonstruktion
- Variationslinguistik samt Feldforschung
- Schriftkultur und Textedition vom 15. bis 19. Jahrhundert
- Sprachkontakt im Balkanraum, wahlweise mit dem Erwerb einer Nachbar- oder Balkansprache
- ein Wahlpflichtmodul aus WP1 bis WP7 oder aus dem Gemeinsamen Geistes- und Sozialwissenschaftlichen Profilbereich
Vor der Bewerbung musst Du Albanischkenntnisse auf Niveau B1 nachweisen; ein Eignungsverfahren gibt es dagegen nicht. Die Fakultät empfiehlt ein Beratungsgespräch, bevor Du anfängst. Der Start ist nur zum Wintersemester möglich, und Du studierst Albanologie als einziges Fach, ohne Nebenfächer. Vorausgesetzt wird ein mindestens sechssemestriger Hochschulabschluss - neben Albanologie zählen etwa Allgemeine und Indogermanische Sprachwissenschaft, Romanistik, Slavistik und Südslawistik, Gräzistik, Südosteuropastudien, Rumänistik oder Regional- und Kulturwissenschaften.

