Forschungsstipendium

Stiftung Bildung und Wissenschaft – Projektförderung Wirtschafts- und Sozialgeschichte

Angaben zum Forschungsstipendium

Deadline
31. Januar
1. September
Höhe
1.500 €
36 Monate
Projektförderung Wirtschafts- und Sozialgeschichte
Tanja Lanzman
tanja.lanzman@stifterverband.de
0201 840 117 3
Sonstige Besonderheiten: 
Bewerbung nur durch Universitätsinstitute/Fachbereiche möglich, nicht durch Privatpersonen; zweistufiges Verfahren (Voranfrage + Vollantrag)
Themenlimitierung: 
Nur Projekte zur deutschen und europäischen Wirtschafts- und Sozialgeschichte, bevorzugt nach 1945

Die Projektförderung Wirtschafts- und Sozialgeschichte

Mit der Projektförderung der Stiftung Bildung und Wissenschaft (im Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft) finanziert ein Universitätsinstitut ein Forschungsprojekt, in dem zwei Doktoranden ihre Dissertation schreiben. Jeder bekommt 1.500 € monatlich. Die Förderung läuft zunächst zwei Jahre. Nachdem das Institut den vorgeschriebenen Bericht vorgelegt hat, verlängert die Stiftung sie auf bis zu drei Jahre.

Für Reisen und Sachkosten kommen insgesamt bis zu 20.000 € hinzu. Arbeitet zusätzlich ein aus dem regulären Budget des Instituts finanzierter Projektkoordinator (Post-doc) an einem eigenen Teilprojekt, können auch dessen Reise- und Sachkosten mitfinanziert werden.

Während der gesamten Laufzeit sind jährliche Berichte nötig: Zwischenberichte und ein Abschlussbericht. Nach Projektende reichst Du bei der Stiftung ein Exemplar der geförderten Dissertationen und eine Bestätigung über die erhaltene Förderung ein.

Die Auswahlkriterien

  1. Institut: Den Antrag stellt ein historisches, wirtschafts- oder sozialwissenschaftliches Institut einer deutschen Universität, das Doktoranden ausbildet. Privatpersonen können sich nicht bewerben. Der Projektleiter schlägt die Doktoranden vor.
  2. Abschluss: In dem Projekt arbeiten zwei Nachwuchsforscher an ihrer Dissertation.
  3. Thema: Das Projekt befasst sich mit der deutschen und europäischen Wirtschafts- und Sozialgeschichte, bevorzugt mit der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg.
  4. Arbeitsform: Die Doktoranden bearbeiten das Projekt grundsätzlich in Vollzeit. Eine geringfügige Nebentätigkeit ist nur nach Absprache mit der Stiftung erlaubt.

Die Bewerbung

Das Verfahren läuft in zwei Stufen über das Online-Bewerbungsportal der Stiftung. Zuerst lädt das Institut eine kurze Projektbeschreibung von maximal drei Seiten als Voranfrage hoch. Gibt die Stiftung eine positive Rückmeldung, reicht das Institut den vollständigen Antrag von 15 bis 20 Seiten ein. Darin stehen der Stand der Forschung, die Ziele des Projekts, ein Arbeitsprogramm mit Zeitplan, die Begründung der beantragten Sach- und Reisemittel sowie die vorgeschlagenen Kandidaten mit Lebenslauf.

Die Stiftung schreibt die Förderung alle zwei Jahre aus. Die Voranfrage ist im Spätsommer fällig, der vollständige Antrag im darauffolgenden Winter. Über die Anträge entscheidet der Stiftungsbeirat im Frühjahr; die Antwort kommt per E-Mail.

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Bewerbungsunterlagen

  1. Projektbeschreibung (Voranfrage, max. 3 Seiten)
  2. Vollständiger Antrag (15–20 Seiten)
  3. Stand der Forschung und eigene Vorarbeiten
  4. Arbeitsprogramm mit Zeitplan
  5. Aufstellung der beantragten Sach- und Reisemittel
  6. Lebenslauf der Kandidat(inn)en

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