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So finanziert sich das Erasmus-Programm

Das Förderprogramm Erasmus wurde ins Leben gerufen, um jungen Menschen wie Dir in Europa die Möglichkeit zu geben, ihre fachlichen und interkulturellen Kompetenzen zu stärken. Dies geschieht unter anderem durch die Teilfinanzierung von Auslandsaufenthalten und Auslandspraktika. Dazu stellte die EU ein Budget von insgesamt 26,2 Mrd. € zur Verfügung, welches für einen Zeitraum von sieben Jahren (2021-2027) gewährt wurde.

Die Tatsache, dass das angesetzte Budget den vorherigen Finanzrahmen nahezu verdoppelt, unterstreicht die Wichtigkeit, die das Erasmus-Programm für die Europäische Union hat. Wo die EU die Gelder für verschiedene Maßnahmen, wie z. B. Dein Erasmusaufenthalt, hernimmt, erfährst Du in diesem Artikel.

Das Budget des Erasmus+-Programms beträgt für den Zeitraum 2021 bis 2027 rund 26,2 Mrd. €. Damit ist es nahezu doppelt so hoch wie im Vorgängerzeitraum 2014 bis 2020, für den 14,7 Mrd. € zur Verfügung standen, ein Plus von gut 11 Mrd. €. Ergänzt wird dieses Budget durch rund 2,2 Mrd. € aus den EU-Außenfinanzierungsinstrumenten. Mit dem erhöhten Budget soll Erasmus+ inklusiver, digitaler und umweltfreundlicher werden.

Erasmus-Finanzierung: Woher kommen die Gelder?

Erasmus+ ist das EU-Flaggschiff-Programm für Bildung, Ausbildung und Jugendmobilität. Für den Förderzeitraum 2021 bis 2027 verfügt es über ein Gesamtbudget von über 26 Mrd. €. Koordiniert wird das Programm zentral von der Europäischen Exekutivagentur für Bildung und Kultur (EACEA) und vor Ort von den nationalen Agenturen in den teilnehmenden Ländern durchgeführt. Das jährliche Budget wird im Rahmen des EU-Haushaltsverfahrens durch die Haushaltsbehörde aus Europäischem Parlament und Rat festgelegt.

Dies geschieht folgendermaßen: Unter die Einnahmen, die die EU für sich verbuchen kann, fallen die Mitgliedsbeiträge der teilnehmenden Staaten, Einfuhrzölle auf Waren, die außerhalb der EU hergestellt wurden, sowie auch Strafzahlungen, die Unternehmen zahlen müssen, wenn sie den EU-Richtlinien nicht in ausreichendem Maße Folge leisten.

Die Gelder sind in erster Linie für die Bereiche Wachstum und Beschäftigung vorgesehen und dienen auch dazu, finanzielle Ungleichgewichte zwischen den EU-Ländern besser in Einklang zu bringen. Es gibt dabei drei Haupteinnahmequellen. Zum einen erhält die EU einen kleinen Anteil vom Bruttonationaleinkommen des jeweiligen Mitgliedstaates. Hierbei wird allerdings auch darauf geachtet, dass finanziell schwächere Länder nicht zu stark belastet werden.

Erasmus-Finanzierung: Weitere Einnahmequellen

Eine weitere Einnahmequelle sind die Mehrwertsteuereinnahmen der Länder, wobei dies einen kleineren Anteil ausmacht. Einen größeren Anteil hingegen machen die Zölle auf Waren aus, die in ein EU-Land importiert werden, aber in einem Nicht-EU-Land hergestellt wurden. In diesem Fall gestaltet sich die Situation so, dass das Einfuhrland einen kleinen Teil des Einfuhrzolls behalten darf.

Als letzten Punkt zum Thema der Einnahmequellen der EU wären noch die Einkommensteuern der EU-Bediensteten sowie Beitragszahlungen durch EU-Programme zu nennen, die von Nicht-EU-Staaten gezahlt werden, um an EU-Maßnahmen teilnehmen zu dürfen.

Was Du außerdem noch wissen solltest: