Mit dem Mildred-Scheel-Doktorandenprogramm unterstützt die Deutsche Krebshilfe Studierende der Humanmedizin, die eine experimentelle Doktorarbeit in der Krebsforschung in einem ausgewiesenen Forschungslabor in Deutschland schreiben wollen. Du bekommst 1.000 € pro Monat steuerfrei ausgezahlt. Auf begründeten Antrag kommen einmalig bis zu 5.000 € für Verbrauchsmaterialien und die Haltung von Versuchstieren dazu. Die Förderung läuft mindestens 8 und höchstens 12 Monate – beantragst Du zunächst nur 8 Monate, kannst Du sie per Ergänzungsantrag auf bis zu 12 Monate verlängern, solange das Budget es erlaubt. Während der Förderung musst Du Dich mit mindestens einem Freisemester von Deinen Studienpflichten freistellen lassen und Deine gesamte Arbeitszeit in das Forschungsprojekt stecken. Einmal im Jahr nimmst Du am Symposium der Deutschen Krebshilfe in Bonn teil, das im Herbst stattfindet.
Du bewirbst Dich gemeinsam mit dem Betreuer Deiner Doktorarbeit – ihr reicht den Antrag zusammen als Ko-Antragsteller ein. Der Betreuer muss dafür eine eigene Arbeitsgruppe leiten, laufende Drittmittel von außen eingeworben haben und bereits mehrere abgeschlossene Doktorarbeiten sowie Erstautor-Publikationen von Doktoranden vorweisen.
Den Antrag schickst Du einmal als ausgedrucktes Original per Post nach Bonn und zusätzlich als PDF (höchstens 8 MB) per E-Mail. Es gibt kein Online-Portal und kein persönliches Auswahlgespräch – ein Fachausschuss für die medizinische und wissenschaftliche Nachwuchsförderung begutachtet nur Deine schriftlichen Unterlagen. Pro Jahr gibt es zwei Einreichungstermine, einen im Frühjahr und einen im Spätsommer. Bis zur Entscheidung vergehen rund vier bis fünf Monate.
Unser Tipp: Nutze Muster und Formulierungsbaukasten, um Dich von anderen Bewerbern abzuheben.