Die Alexander von Humboldt-Stiftung (Humboldt-Stiftung) und die japanische Wissenschaftsorganisation JSPS (Japan Society for the Promotion of Science) fördern Forschungsaufenthalte von Postdocs aus Deutschland in Japan. Das Programm steht Dir in allen Fachgebieten offen. Du bekommst von der JSPS 362.000 Yen monatlich. Bei einem Aufenthalt ab drei Monaten kommen einmalig 200.000 Yen für den Start dazu. Außerdem sind Zuschüsse für Reise und Versicherung möglich.
Die Förderung läuft zwischen 6 und 24 Monaten. Die Standard-Linie deckt Aufenthalte von 12 bis 24 Monaten ab. Für kürzere Aufenthalte ab sechs Monaten gibt es das Short-term-Programm.
Während Deines Aufenthalts in Japan stellt Dir die Humboldt-Stiftung eine feste Ansprechperson zur Seite. Nach der Rückkehr hilft sie Dir beim Wiedereinstieg in Deutschland, etwa mit Zuschüssen für Bewerbungsgespräche oder einem zwölfmonatigen Rückkehrstipendium. Als ehemaliger Geförderter bleibst Du Teil des Humboldt-Alumni-Netzwerks.
Du bewirbst Dich ausschließlich online über das Bewerbungsportal der Humboldt-Stiftung, und zwar auf Englisch. Sprich Dein Forschungsvorhaben vorher mit Deinem Gastgeber in Japan ab. Dein Gastgeber und Deine beiden Gutachter laden ihre Dokumente selbst über Links im Onlineformular hoch. Erst danach kannst Du die Bewerbung absenden.
Eine feste jährliche Frist gibt es nicht. Das Auswahlgremium tagt jeweils im Februar, Juni und Oktober. Reiche Deine Bewerbung rechtzeitig vor dem gewünschten Termin ein. Bis zur Entscheidung vergehen in der Regel vier bis sieben Monate.
Jedes Jahr werden bis zu 17 Short-term-Stipendien und bis zu 12 Standard-Stipendien vergeben. Über Deine Bewerbung entscheidet ein Gremium aus rund 20 Wissenschaftlern verschiedener Fächer, meist anhand von zwei unabhängigen Fachgutachten. Gegen eine Ablehnung kannst Du keinen Widerspruch einlegen. Du kannst Dich aber mit einem deutlich verbesserten Antrag erneut bewerben.
Unser Tipp: Nutze Muster und Formulierungsbaukasten, um Dich von anderen Bewerbern abzuheben.