Was verdient ein Sporttherapeut?
Ein Sporttherapeut kann mit einem Gehalt von rund 2.500 bis 4.000 € rechnen. Es handelt sich um keinen geschützten Beruf wie z. B. Physiotherapeut, für diesen Beruf muss man die offiziell anerkannte Ausbildung absolvieren. Deshalb gibt es mehrere Möglichkeiten, zum Sporttherapeuten-Gehalt zu kommen. In der Regel absolvierst Du ein Studium in Sport- oder Rehabilitationswissenschaften. Besonders förderlich für die Karriere sind Fächer wie Gesundheits- und Pflegemanagement, weil hier auch kaufmännische Inhalte gelehrt werden, die für Führungspositionen wichtig sind. Im Durchschnitt liegt das Gehalt als Sporttherapeut bei 3.689 € brutto pro Monat.
Typische Arbeitgeber sind Krankenhäuser, Reha-Einrichtungen, Pflegeheime, Fitnessstudios und private Praxen. Aber auch in der Tourismus- und Freizeitbranche oder, eher theoretisch ausgerichtet, bei Krankenkassen gibt es Stellen für Sporttherapeuten. Mit mehreren Jahren bis Jahrzehnten Berufserfahrung, entsprechenden Weiterbildungen oder in einer Führungsposition kannst Du ein Gehalt von 3.500 bis 4.500 € bekommen.
Wenn Du Dich mit eigener Praxis selbstständig machst, sind dem Gehalt als Sporttherapeut kaum Grenzen gesetzt, allerdings musst Du hier überdurchschnittlich viel arbeiten und gehst gerade zu Beginn ein großes Risiko ein.
Sporttherapeuten haben sehr gute Berufsaussichten. Allein der demografische Wandel, also die Überalterung unserer Gesellschaft, sorgt für einen hohen Bedarf an Fachkräften. Auch auf präventive Maßnahmen legen immer mehr Menschen, aber auch die Krankenkassen als Geldgeber immer mehr Wert. Das Präventionsgesetz mit dem vollständigen Titel „Gesetz zur Stärkung der Gesundheitsförderung und der Prävention” ist am 25. Juli 2015 in Kraft getreten. Es soll Prävention und Gesundheitsförderung für alle Altersgruppen genau dort stärken, wo Menschen leben, lernen und arbeiten: in Kita, Schule, am Arbeitsplatz und im Pflegeheim. Zudem verbessert das Gesetz die Zusammenarbeit von Sozialversicherungsträgern, Ländern und Kommunen und entwickelt die Früherkennungsuntersuchungen in allen Altersstufen weiter.