Der HöD-Preis zeichnet jedes Jahr die besten Abschlussarbeiten (Diplom, Bachelor, Master) von Hochschulen des öffentlichen Dienstes aus. Das einmalige Preisgeld beträgt 1.000 € für den 1. Preis, 600 € für den 2. Preis und 400 € für den 3. Preis. Es wird vom dbb beamtenbund und tarifunion (DBB) bereitgestellt. Seit 2023 stiftet das NEGZ zusätzlich einen Sonderpreis für Arbeiten zur digitalen Transformation.
Die Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung (HS Bund) schlägt ihre beste Arbeit vor. Den Preis vergibt die Rektorenkonferenz der Hochschulen für den öffentlichen Dienst (RK HöD) auf ihrer Herbsttagung. Alle dort eingereichten Arbeiten werden gemeinsam in einem Sammelband im NOMOS-Verlag veröffentlicht.
Du kannst Dich nicht selbst bewerben, sondern wirst von Deiner Hochschule vorgeschlagen. Den ersten Schritt macht Dein Erstbetreuer: Er spricht Dich auf eine Nominierung an. Danach erklären Du und Deine beiden Betreuer formlos, dass die Arbeit samt Gutachten und Noten weitergegeben und bei einer Auszeichnung veröffentlicht werden darf. Die Fachbereiche sammeln die Vorschläge bis zum Jahresende.
Jeder Fachbereich wählt eine Arbeit aus und begründet seine Wahl auf höchstens drei Seiten. Beides schickt er mit den Unterlagen per E-Mail an die Hochschuldidaktik der HS Bund. In ihrer Sitzung im Februar bestimmen die Dekane die beste Arbeit der Hochschule. Die Hochschuldidaktik berät sie dabei.
Der Präsident der HS Bund reicht die ausgewählte Arbeit beim Präsidium der RK HöD ein. Diese Jury bewertet alle Beiträge nach Aktualität und Relevanz des Themas, Praxisbezug, Wissenschaftlichkeit, Ergebnis, Methodik und Form.
Bundesweit werden pro Jahr drei Preise und ein Sonderpreis vergeben.
Unser Tipp: Nutze Muster und Formulierungsbaukasten, um Dich von anderen Bewerbern abzuheben.