Nachrichtendienstliche und sicherheitspolitische Fragen werden aus sechs Fachperspektiven bearbeitet: Rechtswissenschaft, Psychologie, Politikwissenschaft, Informatik, Geschichte und Soziologie. Dazu kommen Intelligence-Methoden, die Rolle der Dienste im politischen Entscheidungsprozess sowie Kommunikation und Führung. Für die dreimonatige Vertiefung wählst Du zwischen vier Richtungen:
- Cyber Defence
- Nachrichtendienste und öffentliche Sicherheit
- Terrorismusbekämpfung
- Regionale Sicherheit
Bewerben können sich nur Angehörige der Nachrichtendienste des Bundes und der Länder, Soldaten und zivile Mitarbeiter der Bundeswehr sowie Beschäftigte sicherheitspolitisch befasster Ministerial- und Parlamentsverwaltungen. Verlangt werden ein erster Hochschulabschluss mit mindestens 180 ECTS - das Fach spielt keine Rolle - und ein Englischnachweis auf Niveau B2 beziehungsweise SLP 3332. Der Ablauf gliedert sich in ein sechsmonatiges Propädeutikum, zwei Kernphasen von je drei Monaten, drei Monate Vertiefung und die Masterarbeit; unterrichtet wird abwechselnd in Berlin, München und Brühl. Wer ein Diplom (FH) des Fachbereichs Nachrichtendienste und mindestens ein Jahr Berufserfahrung mitbringt, bekommt die 30 ECTS des Propädeutikums vollständig angerechnet und ist ein halbes Jahr früher fertig. Den Grad - M.A. oder M.Sc. - vergeben die Universität der Bundeswehr München und die Hochschule des Bundes gemeinsam.
