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Stipendien-E-Mail-Knigge: die 8 wichtigsten Tipps

Stipendien-E-Mail-Knigge

In unserem E-Mail-Knigge zeigen wir Dir, worauf es bei einer Bewerbung um ein Stipendium per Email ankommt. Neben der Bewerbung solltest Du diese Tipps aber auch bei der Kommunikation per Email im Allgemeinen berücksichtigen.

Unsere 8 Tipps zum Thema Email-Knigge im Überblick:

  1. Vermeide Smilies und umgangssprachliche Abkürzungen
  2. Deine E-Mails an Stipendiengeber sollten immer professionell verfasst sein. Achte daher, dass Du keine umgangssprachlichen Formulierungen verwendest und keine Smilies oder sonstigen Zeichen. Die Auswahlkommission wird sonst schnell einen schlechten Eindruck von Dir haben.

  3. Verwende immer einen Betreff
  4. Deine E-Mails sollten grundsätzlich einen klaren Betreff haben, der besagt, worum es in Deiner E-Mail geht. Ein wenig aussagekräftiger Betreff, wie „Hallo“, hinterlässt gleich einen schlechten Eindruck. Wenn Du Deine Bewerbung per E-Mail verschickst, kannst Du als Betreff „Bewerbung um das XY-Stipendium“ verwenden.

  5. Verwende eine professionelle E-Mail-Adresse
  6. Verwende grundsätzlich eine professionell gestaltete E-Mail-Adresse als Absender, z. B. im Format vorname.nachname@emailanbieter.de. Unbedingt vermeiden solltest Du die Verwendung privater E-Mail-Adressen, die Kosenamen oder ähnliches enthalten.

  7. Formuliere in klaren Sätzen
  8. Die meisten Prüfer haben nur sehr wenig Zeit, die sie Deiner Bewerbung widmen können. Daher solltest Du Deine Anliegen in kurzen, prägnanten Sätzen formulieren. Vermeide daher Worthülsen, Füllwörter und wenig aussagekräftige Sätze. Stattdessen solltest Du gleich am Anfang Deiner E-Mail klar den Grund für diese E-Mail nennen.

  9. Vermeide Fehler
  10. Lies unbedingt Deine E-Mail Korrektur, bevor Du sie abschickst. Denn Rechtschreib- und Flüchtigkeitsfehler hinterlassen keinen guten Eindruck. Das gilt natürlich auch für Dein Motivationsschreiben oder Deinen Lebenslauf für die Stipendienbewerbung. Auch hier solltest Du keine Fehler hinterlassen. Solltest Du Dir nicht sicher sein, kannst Du die E-Mail ja auch nochmals von einem Freund oder einer Freundin durchlesen lassen bevor Du sie abschickst.

  11. Finde Deinen Ansprechpartner heraus
  12. Vermeide Deine E-Mail mit „Sehr geehrte Damen und Herren“ zu beginnen, wenn möglich. Du solltest in jedem Fall versuchen, Deinen Ansprechpartner herauszufinden und diesen direkt anzuschreiben. Auf die oben genannte allgemeine Floskel solltest Du nur ausweichen, wenn Du den Ansprechpartner nicht in Erfahrung bringen kannst. Stelle außerdem sicher, dass Du den Namen Deines Ansprechpartners inklusive aller Titel richtig schreibst. Ein Fehler im Namen kann schnell die Eitelkeit eines Prüfers verletzen.

  13. Vermeide „dumme“ Fragen
  14. Schreibe keine dummen Fragen in Deiner E-Mail. Vermeide also Fragen zu stellen, die Du beispielsweise mithilfe der Homepage Dir selbst beantworten kannst. Sonst signalisierst Du, dass Du unsauber arbeitest und lässt für viele Prüfer den Schluss zu, dass Du kein dringliches Interesse hast, das jeweilige Stipendium zu erhalten.

  15. Verwende eine professionelle Gestaltung
  16. Glieder Deine E-Mail in logische Absätze. Tippe Deinen Text direkt in die E-Mail anstatt diesen als Anhang beizufügen. Verzichte auf eine graphische Gestaltung in Form einer anderen Farbe als Schwarz, zu großer Schriftgrößen oder ungewöhnlicher Schriftarten.

💡 TIPP

Erhöhe Deine Chancen auf ein Stipendium

Wenn Du Deine Chancen auf ein Stipendium maximieren willst, empfehlen wir Dir dieses E-Book: Denn neben zahlreichen Beispiel-Formulierungen für Motivationsschreiben und Lebensläufen, werden dort auch typische Fragen aus Bewerbungsgesprächen mit Stiftungen vorgestellt. Wir finden: Ein Muss für jeden, der seine Chancen auf die Bewilligung erhöhen will.

Das E-Mail-Knigge hilft Dir, die Stiftung professionell zu kontaktieren und von Dir zu überzeugen. Ist Dir das gelungen, wirst Du im nächsten Schritt zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen. Wichtig ist, dass Du die Vorbereitung auf das Bewerbungsgespräch ernst nimmst. Genau wie bei der E-Mail-Kommunikation kommt es auch in einem persönlichen Gespräch auf eine angemessene Umgangssprache an. Falls die Stiftung also eine Präsentation oder die Teilnahme an einer Gruppendiskussion fordert, achte auch hierbei auf eine ernsthafte Vorgehensweise. Stiftungen wollen sowohl per E-Mail als auch in persönlichen Gesprächen sichergehen, dass Du der passende Kandidat für sie bist.

Schriftliche Bewerbung:

Mündliche Bewerbung:

Kommentare

Gute Tipps, auch wenn man das ein oder andere auch mit seinem gesunden Menschenverstand schon vermeiden würde. Trotzdem guter Artikel, der die wichtigsten Tipps nochmals klar vor Augen führt.

Beim Lesen der E-Mails fällt mir immer häufiger auf, dass vor allem Manager oder Personen einer führenden Position die meisten Tippfehler in Bewerbungen machen. Ich denke durch den Stress schreiben Sie einfach eine schnelle Antwort ohne die Mail nochmals zu prüfen.
Ist mir ehrlich gesagt auch schon des öfteres passiert.

Die Frage ist nur, wie schlimm sind Tippfehler wirklich?