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Stromanbieter wechseln: Worauf es ankommt

Strom ist teuer. Den Stromanbieter zu wechseln kann Dir bis zu einige hundert Euro pro Jahr ersparen - vor allem wenn Du noch in einem teuren Grundversorgungs-Vertrag hängst! Wir verraten Dir, wie Du mit wenig Aufwand den günstigsten Stromversorger findest - und wie Du durch einen geschickten Stromanbieterwechsel Deine Stromkosten dauerhaft senkst.

Stromanbieter wechseln - wie funktioniert das?

Seit vor rund 20 Jahren der Strommarkt liberalisiert wurde, hat jeder Verbraucher das Recht, seinen Stromversorger frei zu wählen. Doch nur rund jeder dritte Haushalt macht von diesem Recht auch Gebrauch. Zu kompliziert, zu aufwendig oder zu unsicher - das sind die vermeintlichen Gründe, warum viele Stromkunden ihren Energieanbieter nicht wechseln.

Doch tatsächlich kostet Dich der Stromanbieter-Wechsel nur wenige Minuten Zeit und ist sehr einfach! Auch eine Unterbrechung der Versorgung musst Du nicht befürchten. Du hast zwei Möglichkeiten, wenn Du den Stromtarif wechseln willst:

  • Stromanbieter selbst wechseln: Du kannst Dir selbst einen günstigeren Stromanbieter suchen, z.B. mithilfe von Vergleichsportalen im Internet. Anschließend kündigst Du Deinen Altvertrag und schließt einen neuen ab.
  • Stromwechsel bequem in Auftrag geben: Es gibt mittlerweile Dienstleister, die Dir diese Arbeit abnehmen. Der Anbieter sucht für Dich den günstigsten Tarif und kümmert sich um den nötigen Papierkram.

Wie diese beiden Möglichkeiten genau funktionieren, erklären wir Dir nachfolgend Schritt für Schritt.

Wechselpilot

Ersparnis

bis 800 €/Jahr

Anzahl Tarife

12.500

automatischer Online-Tarifwechsel

Wann sollte ich den Stromanbietern wechseln?

Stromanbieter selbst wechseln

Schritt 1: Kündigungsfrist herausfinden

Zuerst musst Du wissen, wann Du aus Deinem alten Vertrag herauskommst - das heißt, wie lange Dein Vertrag noch läuft und an welche Kündigungsfrist Du Dich halten musst. Diese Informationen findest Du normalerweise in Deinen Vertragsunterlagen. Üblich sind folgende Kündigungsfristen:

  • Grundversorgung: Falls Du noch nie Deinen Stromversorger gewechselt hast, bist Du wahrscheinlich in der Grundversorgung. Laut Grundversorgungsordnung hast Du das Recht, Deinen Vertrag mit einer Frist von 2 Wochen zu kündigen.
  • Anderer Stromanbieter: Bist Du nicht mehr in der Grundversorgung, dann gelten die vertraglich festgelegten Kündigungsfristen. Sie betragen meist zwischen 1 und 3 Monate. Das heißt, Du musst bis zu 3 Monate vor Ablauf des Vertragsjahres kündigen. Sonst verlängert sich der Vertrag oft um ein weiteres Jahr.
  • Sonderkündigung: Wenn Dein Stromversorger die Preise erhöht oder sonstige Vertragsbedingungen ändert, hast Du ein Sonderkündigungsrecht. Der Stromanbieter muss Dich über die Änderungen 6 Wochen im Voraus informieren. Du hast anschließend 2 Wochen Zeit, um den Vertrag zu kündigen. Auch bei einem Umzug greift ein Sonderkündigungsrecht.

Schritt 2: Stromanbieter vergleichen

Um den günstigsten Stromanbieter zu finden, kannst Du eines der zahlreichen Vergleichsportale im Internet nutzen. In der Suchmaske dieser Vergleichsrechner gibst Du Deine Postleitzahl und Deinen Jahres-Stromverbrauch ein. Den Stromverbrauch kannst Du aus Deiner letzten Stromrechnung ablesen. Je exakter Du ihn kennst, desto genauer wird der Vergleichsrechner Deine mögliche Kostenersparnis bei unterschiedlichen Tarifen berechnen.

Achte bei Vergleichsportalen auf die genauen Sucheinstellungen! Oft werden Dir Stromanbieter, die großzügige Neukunden-Rabatte gewähren, in der Ergebnisliste ganz oben angezeigt. Denn diese Tarife sind im ersten Jahr besonders günstig. Später holt sich der Anbieter den Rabatt aber häufig über höhere Grundpreise wieder herein. Ab dem zweiten Jahr kann der Vertrag daher überdurchschnittlich teuer sein. Solche Tarife sind daher nur sinnvoll, wenn Du bereit bist, jedes Jahr den Stromanbieter zu wechseln. Wenn Du das nicht willst, kannst Du in den Sucheinstellungen des Vergleichsrechners Tarife mit Neukundenbonus ausschließen.

Neben dem Preis solltest Du auch die weiteren Vertragsbedingungen der Stromanbieter vergleichen, etwa die Vertragslaufzeit und die Kündigungsfristen.

Schritt 3: Altvertrag kündigen oder Stromwechsel beim neuen Anbieter beantragen

Anschließend musst Du Deinen Altvertrag schriftlich kündigen. Falls Du von Deinem "normalen" Kündigungsrecht Gebrauch machst, kannst Du auch dem neuen Anbieter eine Vollmacht erteilen. Er ist gesetzlich verpflichtet, die Kündigung für Dich abzuwickeln. Falls Du von einem Sonderkündigungsrecht Gebrauch machst, solltest Du die Kündigung besser selbst in die Hand nehmen, um die kurze 14-tägige Frist sicher einzuhalten. Standardisierte Kündigungsvorlagen findest Du im Internet.

In der Regel musst Du folgende Daten eintragen:

  • Deinen vollen Namen und Anschrift
  • Name und Anschrift des alten Stromversorgers
  • Kundennummer beim alten Stromversorger
  • Zählernummer

Die Zählernummer sollte auf Deiner letzten Stromrechnung oder direkt auf dem Stromzähler zu finden sein.

Schritt 4: Neuen Stromvertrag abschließen

Normalerweise kannst Du Deinen neuen Vertrag direkt online auf der Webseite des neuen Anbieters abschließen. Wenn Du die Kündigung des alten Vertrags beim neuen Anbieter in Auftrag gibst, kannst Du "in einem Rutsch" den neuen Vertrag unterzeichnen. Gib einfach an, mit welchem Datum Du den Stromanbieter wechseln willst. Der Versorger wird dann rechtzeitig alles in die Wege leiten. Die Stromversorgung wird bei einem Stromanbieterwechsel übrigens zu keinem Zeitpunkt unterbrochen! Auch ein neuer Stromzähler oder andere technische Arbeiten sind nicht nötig.

Schritt 5: Kündigungsbestätigung und Bestätigung über neuen Stromvertrag abwarten

Der neue Stromanbieter wird Dir anschließend eine schriftliche Bestätigung über den Vertragsabschluss zusenden. Von Deinem alten Stromversorger solltest Du gemeinsam mit der Abschlussrechnung eine Kündigungsbestätigung erhalten. Wenn Du die Unterlagen nach ca. 2 - 3 Wochen nicht erhalten hast, dann hake besser noch einmal nach!

Stromanbieterwechsel in Auftrag geben

Die bequemere und schnellere Variante ist es, wenn Du den Stromwechsel von einem Dienstleister abwickeln lässt. Du kannst so mit minimalem Aufwand den Stromanbieter jährlich wechseln und von attraktiven Neukunden-Rabatten profitieren. Dadurch senkst Du Deine Stromkosten dauerhaft.

Für den Wechselservice stellt Dir der Anbieter nur dann eine Gebühr in Rechnung, wenn Dir durch den Stromwechsel tatsächlich mehr Geld in der Tasche bleibt. Die Servicegebühr berechnet sich anteilig auf der Basis Deiner Stromkosten-Ersparnis. Das bedeutet, dass der Anbieter auch selbst ein Interesse daran hat, den günstigsten Anbieter für Dich zu finden!

Schritt 1: Kostenlosen Account anlegen

Melde Dich einfach online auf der Webseite des Dienstleisters an - das ist mit wenigen Klicks erledigt.

Schritt 2: Tarifempfehlungen erhalten

Um den günstigsten Stromtarif für Dich zu ermitteln, benötigt der Dienstleister Deine Postleitzahl und den durchschnittlichen Stromverbrauch. Du erhältst anschließend ein Angebot mit unverbindlichen Tarifempfehlungen.

Schritt 3: Stromanbieterwechsel beantragen

Nachdem Du Deinen Wunschtarif gewählt hast, gibst Du den Stromanbieterwechsel einfach in Auftrag und kannst Dich anschließend entspannt zurücklehnen: Alles Weitere erledigt der Dienstleister für Dich.

Schritt 4: Rechtzeitig neue Angebote erhalten

Um dauerhaft Stromkosten zu sparen, ist es sinnvoll, den Stromanbieter jährlich zu wechseln. Denn oft gelten die günstigen Konditionen für Neukunden nur im ersten Jahr, später wirst Du kräftig zur Kasse gebeten. Viele Kunden bleiben aber bei dem einmal gewählten Anbieter und zahlen daher überhöhte Rechnungen.

Das kann Dir nicht passieren, wenn Du einen Wechselservice beauftragst. Denn dieser kümmert sich um den jährlichen Wechsel zum Stromanbieter mit dem gerade besten Angebot. Du erhältst rechtzeitig vor Ablauf der Kündigungsfrist neue Tarifvorschläge, mit denen Du bares Geld sparst. Den Stromwechsel gibst Du anschließend einfach per Mausklick in Auftrag - mehr hast Du nicht zu tun!

Wann sollte ich den Stromanbieter wechseln?

Du überlegst noch, ob es überhaupt sinnvoll ist, den Stromanbieter zu wechseln? Dafür gibt es mehrere gute Gründe:

Du bist noch in der Grundversorgung

Die sogenannte Grundversorgung ist in Deutschland durch das Energiewirtschaftsgesetz (§ 36 EnWG) geregelt. Die Grundversorgung soll sicherstellen, dass wirklich alle Haushalte zu angemessenen Preisen mit Strom versorgt werden, selbst wenn sich das für den Energieversorger wirtschaftlich nicht lohnt. Ohne diese gesetzliche Vorgabe würden in manchen abgelegenen Regionen Deutschlands die Lichter ausgehen. Für die Grundversorgung verantwortlich sind die jeweils lokalen Energieversorger, die früher oft Monopolisten waren.

Doch die Versorgungssicherheit hat ihren Preis - die lokalen Grundversorger sind meist überdurchschnittlich teuer. Ohne aktiv den Stromanbieter zu wechseln bist Du normalerweise in der Grundversorgung und zahlst mit großer Sicherheit zu viel für Deinen Strom.

Oft ist es möglich, beim Grundversorger den Stromtarif zu wechseln und bereits dadurch Stromkosten einzusparen. Noch größere Preisvorteile bringt es meist, den Stromanbieter zu wechseln. Denn die Energieversorger liefern sich seit der Liberalisierung des Strommarkts einen harten Preiskampf, um neue Kunden anzulocken.

Vom lokalen Grundversorger zum günstigsten Stromversorger zu wechseln bringt im Schnitt eine jährliche Stromkosten-Ersparnis von 50 bis 100 Euro. Wer bei einem besonders teuren Grundversorger ist oder einen hohen Verbrauch hat, kann sich sogar mehrere 100 Euro pro Jahr ersparen.

Deine Stromrechnung ist zu hoch

Den Stromversorger zu wechseln kann auch dann sinnvoll sein, wenn Du nicht mehr in der Grundversorgung bist. Falls Dein letzter Stromanbieterwechsel einige Jahre zurückliegt, bist Du höchstwahrscheinlich in einem überteuerten Vertrag. Nicht selten werden Neukunden mit Rabatten und Boni überhäuft, durch die der Anbieter die höheren Kosten in den Folgejahren verschleiert. Regelmäßig den Energieanbieter zu wechseln ist daher die wichtigste Maßnahme gegen hohe Stromrechnungen.

Du bist mit Service oder Vertragsbedingungen unzufrieden

Doch nicht die Kosten allein sind entscheidend. Wenn der Kundenservice Deines Energieversorgers zu wünschen übrig lässt, solltest Du ebenfalls den Stromanbieter wechseln. Dasselbe gilt, wenn Dein Anbieter sehr ungünstige Vertragsbedingungen (z.B. lange Kündigungsfristen) hat.

Du willst zu Öko-Strom wechseln

Du willst Deinen persönlichen Beitrag zum Klimaschutz leisten? Auch das kann ein Grund sein, den Stromanbieter zu wechseln. Die Angebote der Öko-Stromversorger müssen nicht einmal notwendig teurer sein! Zu "grünem" Strom zu wechseln entlastet neben Deinem Gewissen manchmal sogar das Haushaltsbudget.

Stromwechsel: Worauf sollte ich beim Preisvergleich achten?

Strom wird immer teurer: Anfang 2019 zahlen Stromkunden in Deutschland durchschnittlich 30 Cent pro Kilowattstunde (kWh). Bei teuren Tarifen können es sogar bis zu 40 Cent / kWh sein! Das läppert sich: Ein durchschnittlicher 3-Personen-Haushalt hat mittlerweile eine monatliche Stromrechnung von 88 Euro. Zum Vergleich: Im Jahr 2010 waren es noch rund 70 Euro, im Jahr 2000 nur 40 Euro.

Den Stromanbieter zu wechseln kann Dir daher viel Geld ersparen! Doch nicht immer sind die wahren Kosten auf den ersten Blick ersichtlich. Achte beim Vergleich daher auf die folgenden Preiskonditionen:

Grund- und Arbeitspreis

Der Strompreis setzt sich aus 2 Komponenten zusammen:

  • Grundgebühr: Das ist eine monatliche Pauschale, die Dir der Stromversorger unabhängig von Deinem Verbrauch berechnet. Sie macht normalerweise den geringeren Anteil am Strompreis aus.
  • Arbeitspreis: Der Arbeitspreis ist direkt vom Stromverbrauch abhängig und wird in Cent pro Kilowattstunde (kWh) angegeben.

Mittlerweile gibt es auch Tarife, bei denen die Grundgebühr komplett entfällt. Dafür ist häufig der Arbeitspreis etwas höher. Zu einem solchen Stromanbieter zu wechseln kann sinnvoll sein, wenn Dein Verbrauch sehr niedrig ist. Großfamilien oder Haushalte mit hohem Verbrauch sollten dagegen eher auf einen niedrigen Arbeitspreis achten.

Preisgarantien

Einige Anbieter garantieren Dir für eine bestimmte Dauer (z.B. 1 Jahr) einen stabilen Strompreis. Was zunächst gut klingt, kann aber auch Nachteile haben: Manchmal ist die Preisstabilität teuer erkauft, weil der Anbieter einen höheren Grund- oder Arbeitspreis verrechnet. Oder Du musst Dich im Gegenzug länger an den Stromversorger binden.

Achte genau auf das Kleingedruckte! Manchmal handelt es sich in Wirklichkeit um eingeschränkte Preisgarantien. Der Anbieter behält sich vor, eine Erhöhung von staatlichen Abgaben, Umlagen und Steuern - also Faktoren, die er nicht selbst beeinflussen kann - an Dich weiterzureichen. Der Strompreis kann sich dann trotz Preisgarantie effektiv erhöhen.

Bedenke auch, dass Du bei einer Preiserhöhung ein Sonderkündigungsrecht hast. Du kannst in diesem Fall einfach den Stromanbieter wechseln und so eine höhere Stromrechnung vermeiden.

Neukundenbonus

Durch Neukundenboni wollen viele Versorger für Kunden Anreize schaffen, den Stromanbieter zu wechseln. Es handelt sich um eine einmalige Gutschrift, die in der Regel bei Deiner ersten Jahresrechnung berücksichtigt wird. Später gelten aber die ganz normalen Preise, die oft höher sind als bei Tarifen ohne Neukundenbonus. Es kann auch sein, dass der Bonus an eine längere Mindestvertragsdauer geknüpft ist. Du kannst dann nicht so einfach den Stromanbieter wechseln, wenn sich Dein Tarif nach dem ersten Jahr verteuert.

Tarife mit Neukundenbonus sind daher nur sinnvoll, wenn die Mindestlaufzeit nicht länger als ein Jahr ist und Du bereit bist, den Stromanbieter jährlich zu wechseln!

Sofortbonus

Ein Sofortbonus wird Dir im Unterschied zu einem Neukundenbonus bereits innerhalb der ersten 60 Tage vom Anbieter überwiesen. Auch das soll einen kurzfristigen Anreiz herstellen, den Stromanbieter zu wechseln. Achte trotzdem auf die genauen Vertrags- und Preisbedingungen, um das vermeintlich geschenkte Geld nicht teuer zu bezahlen!

Paketpreise

Bei Pakettarifen zahlst Du für eine festgelegte Abnahmemenge einen Fixpreis. Oft sind diese Tarife günstig, aber: Für jede Kilowattstunde, die Du mehr verbrauchst, zahlst Du hohe Aufschläge. Umgekehrt erhältst Du keine Gutschrift, wenn Du weniger verbrauchst. Paketpreise sind daher nur sinnvoll, wenn Du Deinen Verbrauch sehr genau einschätzen kannst.

Vorauskasse

Tarife, bei denen Du die Stromrechnung im Voraus bezahlst, sind häufig ebenfalls günstiger. Sie bergen aber auch ein Risiko: Sollte nach dem Wechsel der Stromanbieter pleite gehen, siehst Du Dein Geld wahrscheinlich nicht wieder und musst zugleich einen neuen Stromversorger bezahlen.

Welche sonstigen Vertragsdetails sind beim Stromwechsel wichtig?

Neben dem Preis solltest Du beim Stromanbieter-Wechsel auch andere wichtige Vertragsklauseln unter die Lupe nehmen, um keine bösen Überraschungen zu erleben. Wir empfehlen Dir, vor allem auf Folgendes zu achten:

Vertragslaufzeit

Vorteilhaft ist es, wenn Du höchstens 12 Monate an Deinen Energieversorger gebunden bist. Dann bist Du flexibel und kannst den Stromanbieter wechseln, falls günstigere Angebote auf den Markt kommen.

Kündigungsfrist

Bei vielen Anbietern beträgt sie bis zu 3 Monate. Kundenfreundlicher ist eine Frist von 1 Monat, damit Du den Stromtarif wechseln kannst, ohne lange vorausplanen zu müssen. Du kannst auch einen Wechselservice beauftragen, um zu vermeiden, dass Du die Frist verpasst. Der Dienstleister kümmert sich dann rechtzeitig darum, zu einem günstigeren Stromanbieter zu wechseln.

Folgelaufzeit

Wenn Du es versäumst den Stromversorger zu wechseln, verlängert sich Dein Vertrag oft automatisch um ein weiteres Jahr. Empfehlenswerter sind Tarife mit einer kurzen Folgelaufzeit von 1 Monat.

Kundenempfehlungsquote

Die Kundenempfehlungsquote in Bewertungsportalen drückt aus, wieviele Kunden nach einem Wechsel den Stromanbieter weiterempfehlen würden. Sie gibt Dir einen Hinweis auf die Kundenzufriedenheit und erlaubt Dir, das Preis-Leistungs-Verhältnis und die Servicequalität der Stromanbieter zu vergleichen.

Ökostrom

Falls Du zu klimafreundlichem Strom wechseln willst, solltest Du genau hinschauen, denn die Bezeichnung "Ökostrom" ist gesetzlich nicht geschützt. Achte daher auf die Zertifikate unabhängiger Organisationen, wie z.B. das "Grüner Strom"-Label.

Was passiert, wenn der Stromanbieter-Wechsel nicht klappt?

Den Stromanbieter zu wechseln ist nicht kompliziert. Du kannst entweder den neuen Stromversorger oder einen Wechselservice damit beauftragen, alle nötigen Formalitäten für Dich abzuwickeln. Sollte wider Erwarten beim Stromwechsel etwas nicht klappen, gehst Du kein Risiko ein: Du wirst dann einfach vom örtlichen Grundversorger beliefert. Das ist gesetzlich so vorgeschrieben. Es kann Dir also nicht passieren, dass plötzlich kein Strom mehr aus der Steckdose kommt.

Auch die Mehrkosten für die Ersatzversorgung musst Du nicht aus eigener Tasche bezahlen. Bis zu 6 Wochen rückwirkend kann der örtliche Netzbetreiber dem Stromanbieter, zu dem Du wechseln wolltest, die Kosten in Rechnung stellen.

Am einfachsten vermeidest Du mögliche Pannen, indem Du einen Wechselservice damit beauftragst, für Dich den Energieanbieter zu wechseln. Denn für diese Dienstleister ist der Stromwechsel eine Routine-Angelegenheit. Du kannst Dir somit sicher sein, dass beim Wechsel zum günstigeren Anbieter nichts schief geht.