Einstiegsgehalt 
2.281
Durchschnittsgehalt 
3.048
Ausbildung 
Bachelor
8
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Mediendesigner
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Was ist ein Mediendesigner?

Mediendesigner sind für die Gestaltung und Bearbeitung medialer Produkte für Internet, Smartphones, TV und Print verantwortlich. Dabei stehen die Arbeit mit Text, Ton, Bild und Bewegtbild im Mittelpunkt. Mediendesigner bringen dafür sowohl künstlerische als auch technische Kompetenzen mit. Die Berufsbezeichnung „Mediendesigner“ ist nicht geschützt, so dass sich jeder so nennen darf – unabhängig von Ausbildung oder Berufserfahrung.

Was macht ein Mediendesigner?

Als Mediendesigner gestaltest Du Produkte für Fernsehen, Video-Portale, Apps und Zeitschriften. Je nach Schwerpunkt Deiner Tätigkeit konzipierst Du daher Storyboard für Werbespots, entwickelst Konzepte für Webseiten und entwirfst Anzeigen für Zeitungen. Um Deine Ideen in Einklang mit den Zielen Deiner Kunden zu bringen, berücksichtigst Du dabei didaktische und werbepsychologische Vorgaben. Dein Ziel: Botschaften möglichst verständlich und positiv zu vermitteln.

Wie wird man Mediendesigner?

Um als Mediendesigner oder Mediendesignerin erfolgreich zu arbeiten, benötigst Du nicht gezwungenermaßen eine Mediendesigner-Ausbildung. Es hilft Dir jedoch entscheidend, an einen begehrten Job zu kommen, wenn Du einen Abschluss in der Tasche hast. Diese Mediendesign-Ausbildungen stehen Dir dabei zur Auswahl:

Bachelorstudium

Du absolvierst einen Bachelor in Mediendesign, Kommunikationsdesign, Grafikdesign, Medienwissenschaften oder einem ähnlichen Studiengang. Die Studiengänge haben oftmals sich überschneidende Studieninhalte, so dass es nicht richtungsweisend ist, für welches Studium Du Dich entscheidest. Im Durchschnitt dauert der Bachelor 6-7 Semester. Wirf am besten einen Blick in die kostenlosen Infomaterialen der Uni. Diese verraten Dir, wo Du mit Deinen Interessen gut aufgehoben bist.

Studiengangsempfehlung

Kommunikations­design (B.A.)

  • Sprache: Deutsch, Englisch
  • Beginn: WS oder SS
  • Präsenzstudium

Standorte:

  • Berlin
  • Hamburg

Masterstudium

Um Deine Kenntnisse in Kommunikation, Medien und Design zu vertiefen, kannst Du einen Master absolvieren. Dieser bietet Dir oft eine Spezialisierung im Bereich Mediendesign an, die Dich gezielt auf Deinen Berufswunsch vorbereitet. Je nach Studiengang und Hochschule dauert der Master 2-4 Semester.

Ausbildung

Du kannst auch eine Ausbildung in Mediendesign absolvieren. Diese findet in der Regel an einer Berufsfachschule statt. Hierbei erlernst Du in Kursen das theoretische Wissen. Praktische Erfahrungen sammelst Du durch Betriebspraktika in Verlagen oder Agenturen.

Weiterbildungen

Hast Du eine Mediendesign-Ausbildung absolviert, kannst Du im Anschluss einen Fachwirt draufsetzen. Das kann zum Beispiel eine Weiterbildung zum Medienfachwirt sein.

Wo arbeitet ein Mediendesigner?

Hast Du Deine Ausbildung in Mediendesign erfolgreich abgeschlossen, steht Dir eine Vielzahl von möglichen Arbeitgebern offen. Dabei kannst Du zum Beispiel bei diesen Unternehmen angestellt tätig werden:

  • Werbeagenturen
  • Verlage
  • Rundfunk- und Fernsehanstalten
  • IT-Unternehmen
  • PR-Agenturen
  • Unternehmen in der Film- und Videofilmherstellung
  • Hochschulen

Neben einer Anstellung kannst Du auch als Freiberufler arbeiten. Dabei stehen Dir die gleichen Arbeitgeber zur Auswahl – nur mit dem Unterschied, dass Du diese in der Regel nur bei einem Projekt betreust.

Wie sieht der Arbeitsalltag aus?

Als Mediendesigner und Mediendesignerin warten auf Dich facettenreiche Aufgaben. Im Alltag stehen dabei unter anderem diese To-Dos auf Deiner Liste:

Wie sieht der Arbeitsplatz aus?

Um Deinen Aufgaben nachzugehen, verbringst Du einen großen Teil Deiner Zeit am Computer. Hier erarbeitest Du Konzepte und verleihst Produkten ihren letzten Feinschliff. Je nach Schwerpunkt verbringst Du als Mediendesigner auch einige Zeit am Zeichentisch. Daneben bist Du beim Kunden vor Ort, um Deine Ideen zu präsentieren. Darüber hinaus nimmst Du an Teamsitzungen teil, um Dich mit Deinen Kollegen oder Deinem Auftraggeber über den Projektfortschritt auszutauschen.

Was verdient ein Mediendesigner?

Was Du mit einer Mediendesign-Ausbildung verdienst, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Dazu zählen unter anderem Dein Ausbildungsgrad (Ausbildung, Bachelor, Master, Fortbildungen), Deine Berufserfahrung sowie die Größe und der Standort Deines Arbeitgebers. Mit einem Uniabschluss in der Tasche steigst Du mit einem durchschnittlichen Gehalt von 1.800 Euro bis 2.200 Euro brutto monatlich in den Job ein. Spitzenverdiener kommen auf 3.500 Euro monatlich.

Wo finde ich einen Job als Mediendesigner?

Wie sind die Berufsaussichten für Mediendesigner?

Da insbesondere Videos und Apps in den letzten Jahren stark an Bedeutung gewonnen haben, sehen die Berufsaussichten für Mediendesigner aktuell sehr gut aus. Bereits mit einem Bachelor hast Du gute Chancen, direkt eine Anstellung als Mediendesigner zu finden. Hast Du zudem einen Master absolviert, stehen Dir vor allem auch bei größeren und bekannteren Unternehmen die Türen offen.

Welche Spezialisierungen gibt es?

Egal ob mit einem Bachelor- oder einem Masterabschluss: Mit einer Ausbildung in Mediendesign bist Du breit aufgestellt, da das Studium – unabhängig von der Hochschule – eine große Palette an Inhalten abdeckt. Es liegt nach dem Studium damit an Dir, auf welchen Bereich Du Dich spezialisieren möchtest. Diese Spezialisierungen sind dabei gängig:

  • Produktdesigner: Als Produktdesigner arbeitest Du zum Beispiel am Entwurf von neuen Verpackungen. Dazu bringst Du Kreativität und Benutzerfreundlichkeit in Einklang, um ein optimales Design zu entwerfen.
  • Webdesigner: Als Webdesigner sorgst Du dafür, dass eine Webseite einen übersichtlichen und ansprechenden Aufbau hat und sich User so unmittelbar zurechtfinden.
  • Grafikdesigner: Als Grafikdesigner bist Du für die Entwicklung der grafischen Elemente von Flyern, Prospekten und Magazinen verantwortlich. Dabei versuchst Du Text und Bild so zusammenzufügen, dass sich Leser angesprochen fühlen.
  • Art Director: Als Art Director arbeitest Du zusammen mit einem Team Ideen und Konzepte für verschiedene Projekte aus. In der Regel bist Du dabei der Kopf der Gruppe. Daher beginnst Du auch nicht direkt nach Deiner Mediendesigner-Ausbildung in dieser Position. Vielmehr sammelst Du zunächst über mehrere Jahre Berufserfahrung und wirst dann zum Art Director befördert.

Passt der Beruf Mediendesigner zu mir?

Nach Abschluss Deiner Mediendesigner-Ausbildung hilft es Dir für den Beruf des Mediendesigners, wenn Du diese Fähigkeiten mitbringst:

Kreativität
Ideen sammeln und Konzepte entwerfen gehören zum Alltag Deines Berufslebens. Du solltest daher zu jeder Zeit vor Kreativität sprühen. In der Regel lernst Du bereits in der Mediendesign-Ausbildung, welche Ansätze und Methoden Dir immer wieder neue innovative Ideen bescheren.
Effizienz
Auch wenn Kreativität eins Deiner großen Talente ist, solltest Du Deine Ideen jederzeit effizient umsetzen. Denn: Du hast für Deine Projekte immer nur ein begrenztes Zeitfenster zur Verfügung, so dass Du Deine Deadlines nie aus den Augen verlieren solltest.
Kundenorientierung
Bereits während Praktika in Deiner Mediendesigner-Ausbildung wirst Du lernen, dass Du immer kundenorientiert arbeiten solltest. Das heißt: Selbst wenn Du eine andere Idee für besser hältst, musst Du am Ende das umsetzen, was der Kunde als optimale Lösung einstuft.
Kritikfähigkeit
Gestalterische Ergebnisse sind oftmals auch eine Frage des Geschmacks. Du solltest daher bereits in der Ausbildung zum Mediendesigner lernen, mit Kritik umzugehen.

Du musst natürlich nicht von Beginn Deiner Karriere an über all diese Fähigkeiten verfügen. Du wirst aber sehen, dass Du bereits während Deines Studiums zahlreiche Gelegenheiten erhältst, auf diesen Gebieten Wissen und Erfahrung mitzunehmen.