Ausbildungsdauer 
2,5 Jahre
Empf Schulabschluss 
Hauptschule

Die Masseur-Ausbildung – eigentlich Masseur- und medizinische Bademeister-Ausbildung genannt – zeigt Dir, wie Du mit Deinen heilenden Händen Patienten von Schmerzen und Stress befreien kannst. Wir verraten Dir, warum Du dafür vor allem im Theorieunterricht gut aufpassen musst und Du mit Deinem Abschluss den Nerv der Zeit triffst.

Wo kann ich eine Masseur-Ausbildung machen?

Du kannst die Ausbildung zum Masseur bei diesen Einrichtungen absolvieren:

  • Staatliche Berufsfachschulen
  • Private Berufsschulen
  • An Kliniken angeschlossene Berufsschulen
  • Fortbildungsakademien

Den ausbildungsabschließenden Teil absolvierst Du nicht an einer Berufsschule, sondern in einer praktisch fokussierten Einrichtung. Das kannst Du zum Beispiel hier machen:

  • Krankenhäuser
  • Rehakliniken
  • Massagezentren
  • Gesundheitszentren

Bei der Wahl der Berufsschule kannst Du Dich allein am Ort und den Kosten der Schule orientieren. Du legst hierbei noch keinen Schwerpunkt auf Deine spätere berufliche Tätigkeit, da Du hierbei vorwiegend die Schulbank drückst. Deinen ausbildungsabschließenden Teil solltest Du in einem Bereich absolvieren, in dem Du Dir vorstellen kannst, später zu arbeiten. Denn: Hier sammelst Du bereits wertvolle Praxiserfahrung.

Willst Du die Massageausbildung in Form eines Fernlehrgangs vornehmen, kannst Du aus einer Vielzahl von Fortbildungsakademien wählen. An der Hamburger Akademie zum Beispiel kannst Du Dich zum Beispiel in 14 Monaten zum Fachpraktiker für Massage, Wellness und Prävention fortbilden. Du kannst Dir einen guten Überblick über die verschiedenen Anbieter machen, indem Du Dir ihre jeweiligen kostenlosen Infomaterialien herunterlädst. Diese zeigen Dir, welche Fortbildung gut zu Deinen Interessen und Deinem Berufswunsch passt.

Fernlehrgangsempfehlungen

Geprüfter Fachpraktiker für Massage, Wellness & Prävention

  • Dauer: 14 Monate
  • Beginn: Jederzeit
  • Fernlehrgang

Standorte:

  • Online

Geprüfter Fachpraktiker für Massage, Wellness & Prävention

  • Dauer: 14 Monate
  • Beginn: Jederzeit
  • Fernlehrgang

Standorte:

  • Online

Geprüfter Fachpraktiker für Massage, Wellness & Prävention

  • Dauer: 14 Monate
  • Beginn: Jederzeit
  • Fernlehrgang

Standorte:

  • Online

Geprüfter Fachpraktiker für Massage, Wellness & Prävention

  • Dauer: 14 Monate
  • Beginn: Jederzeit
  • Fernlehrgang

Standorte:

  • Online

Welche Voraussetzungen brauche ich für eine Masseur-Ausbildung?

Die Masseur-Ausbildung gibt keine festen Voraussetzungen vor. In der Regel verlangen Berufsschulen von Dir jedoch einen Hauptschulabschluss. Alternativ kannst Du Dich auch für die Massage-Ausbildung bewerben, wenn Du eine mindestens einjährige Berufsausbildung vorweisen kannst. Daneben kannst Du bei den Ausbildungsstellen auch mit guten Noten in naturwissenschaftlichen Fächern punkten. So zeigst Du zum Beispiel mit überzeugenden Noten in Biologie, dass Du weißt, wie der menschliche Bewegungsapparat aufgebaut ist und wie dieser funktioniert. Ein „gut“ oder „sehr gut“ in Physik und Chemie zeigt den Berufsschulen, dass Du die Wirkungsweise von Therapien, die oftmals auf physikalischen und chemischen Zusammenhängen basieren, leichter verstehen kannst.

Darüber hinaus verlangen einige Schulen diese Voraussetzungen für die Zulassung zur Ausbildung:

  • Aufnahmeprüfung
  • Ärztliches Attest über die gesundheitliche Eignung
  • Führungszeugnis
  • Nachweis über ein vorher absolviertes Praktikum
  • Tuberkulose Untersuchung
  • Allergietest

Wie lange dauert die Masseur-Ausbildung?

Die Massage-Ausbildung dauert 2,5 Jahre. Du kannst die Ausbildungszeit verkürzen, wenn Du bereits praktische Arbeitserfahrung im Massagebereich gesammelt hast, die nicht unter das Masseur- und Physiotherapeutengesetz fällt. Ist das der Fall, kannst Du mit Deinem Ausbildungsleiter und der zuständigen Prüfungsbehörde über eine Verkürzung Deiner Massage-Ausbildung sprechen.

Wie hoch ist das Gehalt in der Masseur-Ausbildung?

Die Massage-Ausbildung ist bis auf den ausbildungsabschließenden, sechsmonatigen Praxisteil eine rein schulische Ausbildung. Du erhältst daher während dieser Zeit keine Vergütung. Für den sechsmonatigen Praxisteil kannst Du Dir jedoch eine Einrichtung suchen, die Deine Arbeit bezahlt. Leistest Du diese Zeit beispielsweise bei einer Einrichtung im öffentlichen Dienst ab, erhältst Du in der Regel ein tarifliches Praktikumsentgelt von 1.495 Euro brutto im Monat.

Während öffentliche Berufsschulen grundsätzlich kostenfrei sind, zahlst Du bei vielen von ihnen eine Aufnahmegebühr und/oder Prüfungsgebühren. Private Schulen erheben zusätzlich oftmals eine Lehrgangsgebühr für die Ausbildung in Massage. Du zahlst dabei zwischen 100 und 300 Euro monatlich.

Wie läuft die Masseur-Ausbildung ab?

Die Massage-Ausbildung bzw. Bademeister-Ausbildung läuft rein schulisch ab. Das heißt: Du drückst für zwei Jahre ausschließlich die Schulbank. Dabei wartet vor allem viel theoretisches Wissen auf Dich, das Du Dir aneignen musst. Gleichzeitig zeigt Dir die Berufsschule jedoch auch die praktischen Griffe, Kniffe und Behandlungstechniken, die Du für den Beruf beherrschen musst. Insgesamt kommst Du dabei auf 2.100 Stunden Unterricht. Nach zwei Jahren schließt Du die Ausbildung zum Masseur bzw. Ausbildung zum Badmeister mit einer staatlichen Prüfung ab. Diese besteht aus einem schriftlichen, einem mündlichen und einem praktischen Teil.

Im Anschluss an die Prüfung wartet auf Dich ein sechsmonatiges Fachpraktikum. Das kannst Du zum Beispiel in einem Krankenhaus, einer Rehaklinik oder einem Massagezentrum absolvieren. Hier leistest Du rund 800 Stunden praktische Arbeit ab.

Welche Inhalte hat die Masseur-Ausbildung?

Die Ausbildung zum Masseur bzw. die Ausbildung zum Bademeister zeigt Dir, wie Du Krankheitsbilder richtig erkennst und diese mittels Massagen behandeln kannst. Der Schwerpunkt der Inhalte variiert dabei von Ausbildungsjahr zu Ausbildungsjahr:

1. Ausbildungsjahr

Das erste Ausbildungsjahr beginnt bei den Grundlagen des menschlichen Körpers und zeigt Dir dazu alles Relevante rund um Anatomie, Physiologie und Pathologie. Dabei lernst Du, wie der Mensch aufgebaut ist und wie seine Organe, sein Nervensystem und sein Herz-Kreislaufsystem funktionieren. Im Fokus stehen dabei vor allem Knochen, Bänder, Gelenke und Muskulatur. Du bekommst so ein gutes Verständnis dafür, wie der menschliche Bewegungsapparat arbeitet.

Darüber hinaus zeigt Dir der Unterricht an der Berufsschule in der Masseur-Ausbildung bzw. Bademeister-Ausbildung, Symptome und Krankheitsbilder zu erkennen. Du weißt dann, wie der Körper auf Krankheiten reagiert und kannst dementsprechend einen Therapieplan erarbeiten. Zu guter Letzt stehen auch die Hygienevorschriften eines Masseurs auf Deinem Stundenplan. Dazu eignest Du Dir zum Beispiel Inhalte zu

  • hygienischen Grundpflichten,
  • Schutzmaßnahmen und
  • der Saubereit am Arbeitsplatz

an.

2. Ausbildungsjahr

Neben den bereits im ersten Ausbildungsjahr aufgegriffenen Hygienevorschriften lernst Du in der Ausbildung zum Masseur bzw. der Ausbildung zum Bademeister auch die Gesetze des Gesundheitswesens kennen. Das heißt: Es stehen zum Beispiel Schulstunden zu den Themen Arbeitsrecht, Arbeitsschutzrecht, Rehabilitationsrecht, Sozialrecht und Datenschutz auf Deinem Stundenplan. Anders gesagt: Du lernst all das, was Du rechtlich für die Ausübung des Berufs wissen musst.

Neben Rechtskunde warten im zweiten Jahr der Ausbildung zum Masseur auch die Themen Psychologie, Pädagogik und Soziologie auf Dich. Damit erlernst Du, wie Du Patienten nicht nur bei körperlichen, sondern auch bei psychosozialen Problemen behandeln kannst. Viele Berufsschulen lassen Dich dafür im Unterricht in Projekten und in Gruppenarbeit Deine Konfliktfähigkeit und Teamfähigkeit verbessern.

Du kennst jetzt die grundlegenden Behandlungen eines Masseurs. Damit Du diese professionell dokumentieren kannst, zeigt Dir das zweite Ausbildungsjahr der Massage-Ausbildung bzw. Bademeister-Ausbildung, wie Du Behandlungen und Ergebnisse über die richtige Fachsprache dokumentierst. Dazu befasst Du Dich zum Beispiel mit

  • der Terminologie,
  • der Auswertung von Befunden
  • und der Erstellung von Berichten.

3. Ausbildungsjahr

Das dritte Ausbildungsjahr der Massage-Ausbildung versetzt Dich von der Schulbank in eine praktische Gesundheitseinrichtung. Das kann zum Beispiel ein Krankenhaus oder ein Massagezentrum sein. Hier lernst Du im Rahmen eines sechsmonatigen Praktikums, wie Du

  • Massagen,
  • Bewegungstherapien,
  • Bäder,
  • Bestrahlungen und
  • Inhalationen

durchführst. Du kannst hier Dein gesamtes Wissen und Deine praktischen Erfahrungen anwenden, indem Du täglich zum Beispiel Segmentmassagen, Reflexzonentherapien und Bindegewebemassagen übst. Und: Du lernst wichtige Behandlungsapparate für die verschiedenen Therapien, wie zum Beispiel die Thermotherapie oder die Lichttherapie, kennen.

Wie sieht der Karrierepfad nach der Masseur-Ausbildung aus?

Hast Du die Ausbildung zum Masseur erfolgreich abgeschlossen, betritts Du einen Jobmarkt mit guten Aussichten. Denn: Der globale Fitness- und Ernährungstrend hat auch Massagen eine Popularität verliehen, die stets neue Trends, wie zum Beispiel die Hot Stone Massage, hervorbringt. Dafür benötigen Sport- und Gesundheitseinrichtungen eine enorm hohe Zahl an Fachpersonal. Zudem gilt auch heute die Massage noch als etablierte Behandlungsmethode von körperlichen und psychischen Beschwerden. Damit kannst Du mit einer Ausbildung zum Masseur sowohl im Krankenhaus oder in einer Klinik als auch im Wellness- und Fitnessbereich tätig werden.

Neben einer Anstellung kannst Du Dich mit Deiner Massagetherapeut-Ausbildung auch selbstständig machen. Insbesondere nach ein paar Jahren Berufserfahrung in einem Krankenhaus oder in einem Gesundheitszentrum kann es sich für Dich lohnen, Behandlungen eigenständig anzubieten und so Dein eigener Chef zu sein.

Mit dem Abschluss der Massagetherapeut-Ausbildung stehen Dir zudem verschiedene Fortbildungsmöglichkeiten offen, die Dein Tätigkeitsfeld erweitern oder auf einen bestimmten Bereich spezialisieren lassen:

  • Qualifizierung zum Physiotherapeuten: Willst Du Dich fachlich breiter aufstellen, kannst Du Dich nach Deiner Masseur-Ausbildung bzw. Bademeister-Ausbildung zum Physiotherapeuten qualifizieren. Du absolvierst dafür zwar die reguläre Physiotherapeuten-Ausbildung, Du kannst diese jedoch aufgrund Deiner medizinischen Vorkenntnisse auf 1,5 Jahre verkürzen.
  • Fortbildung in Lymphdrainagetherapie: Willst Du schwerpunktmäßig Lymphdrainagetherapien vornehmen, kannst Du Dich dafür über spezielle Weiterbildungskurse qualifizieren. In der Regel dauern diese vier Wochen. Du erhältst mit Abschluss der Fortbildung ein Zertifikat, das Dich als Experten für die Behandlung ausweist.
  • Fortbildung zum Fitnessfachwirt: Fühlst Du Dich im Bereich Fitness besonders wohl, könnte die Fortbildung zum Fitnessfachwirt das Richtige für Dich sein. Diese vermittelt Dir tiefergehende physiologisches Kenntnisse, Marketing-Know-how und Managementkompetenzen. Nach 1,5 Jahren verfügst Du dann über die A-Lizenz „Medizinisches Fitnesstraining“ und die B-Lizenz für Sales, Sporternährung und Fitnesstrainer. Du hast dann die Expertise, eine leitende Position in einer Fitnesseinrichtung einzunehmen.
  • Studium: Hast Du ein Abitur oder Fachabitur in der Tasche, kannst Du nach Deiner Masseur-Ausbildung bzw. Bademeister-Ausbildung auch ein Studium aufnehmen. Für Dich bieten sich dann vor allem Studiengänge wie Medizin, Sport oder Sport- und Medizinpädagogik an. Je nach Hochschule machst Du dann in 6 bis 9 Semestern Deinen Bachelor bzw. Dein Diplom. Mit diesem Abschluss in der Tasche kannst Du nicht nur praktisch in Gesundheitseinrichtungen arbeiten, sondern auch leitende Positionen in Unternehmen in der Wirtschaft und der Industrie einnehmen.

Passt eine Masseur-Ausbildung zu mir?

Damit Du Dich von Anfang an in der Ausbildung als Massagetherapeut wohlfühlst, solltest Du diese Fähigkeiten mitbringen:

Körperliche Fitness
In Behandlungen musst Du oftmals über Stunden mit einem vorn übergebeugten Oberkörper arbeiten. Hast Du hier nicht die nötige Stabilität in Wirbelsäule, Beinen und Armen, kann Dir das Schmerzen bereiten. Du solltest daher eine grundlegende Fitness für die Masseur-Ausbildung mitbringen.
Robuste Gesundheit
Einige Therapien und Behandlungen führst Du in speziellen Räumen durch. Auf Dich wartet daher manchmal eine Arbeitsumgebung mit großer Hitze oder mit hoher Luftfeuchtigkeit. Eine robuste Gesundheit hilft Dir daher, hierbei nicht mit Atembeschwerden kämpfen zu müssen.
Kommunikationsfähigkeit
Bevor Du mit einer Behandlung oder einer Therapie beginnst, erklärst Du Deinen Patienten in der Regel, was Du mit ihnen vorhast. Du erkäuterst ihnen dabei in einfachen Worten, über welche Maßnahmen Du ihre Beschwerden lindern oder beseitigen willst. Du solltest daher über ausgeprägte Kommunikationsfähigkeiten verfügen.
Ausgeprägter Tastsinn
Verspannungen erfühlen, den richtigen Druck für eine Massage finden und Patienten ein gutes Gefühl während einer Behandlung geben – die Masseur-Ausbildung verlangt von Dir einen ausgeprägten Tastsinn.
Empathie
Viele Menschen, die Du in der Ausbildung behandelst, kommen mit Beschwerden, die es ihnen unmöglich machen, ihrem Alltag beschwerdefrei nachzugehen. Du solltest daher über eine große Portion Empathie verfügen. Auf diese Weise kannst Du nachvollziehen, wie sehr ihre Beschwerden ihnen nicht nur körperlich, sondern auch psychisch zu schaffen machen – und sie dementsprechend behandeln.
Sorgfalt
Hast Du einen Therapieplan für einen Patienten erstellt, solltest Du diesen sorgfältig abarbeiten. Denn: Jedes einzelne Element, das Du in dem Plan festgelegt hast, verfolgt einen Zweck. Du solltest daher jede Behandlung so gründlich und genau wie möglich vornehmen.
Offene Persönlichkeit
Um eine persönliche Beziehung zu Deinen Patienten herzustellen, solltest Du grundsätzlich über eine offene Persönlichkeit verfügen. Diese hilft Dir dabei, eine Atmosphäre zu schaffen, in der sich die Patienten wohlfühlen – und im Idealfall bei Beschwerden immer wieder zu Dir zurückkommen.
Einsatzbereitschaft
Nicht jeder Patient ist dankbar für Deine geleistete Hilfe. Du solltest daher auch bei schwierigeren oder besonders anspruchsvollen Patienten stets vollen Einsatz zeigen und ihnen so auf bestmögliche Weise helfen.
Selbstständigkeit
Symptome erkennen, Therapiepläne erstellen, Behandlungen vorbereiten und Massagen durchführen – bereits die Masseur-Ausbildung verlangt von Dir, selbstständig zu arbeiten. Du solltest daher eine grundlegende „Hands-on-Mentalität“ mitbringen. Auf diese Weise wird Dir der praktische Teil (und Dein späterer Job) viel leichter fallen.
Verantwortungsbewusstsein
Bestimmte Behandlungen erfordern zusätzliche Apparate, die Du vorher einstellen musst. Bei hydroelektrischen Bädern beispielsweise musst Du vorher die Stromstärke passend einstellen. Du solltest für die Ausbildung daher ein hohes Verantwortungsbewusstsein mitbringen und jeden Arbeitsschritt sorgfältig überprüfen.
Verschwiegenheit
Krankengeschichte, persönliche Daten und individuelle Therapien – während der Behandlung von Patienten erfährst Du jede Menge private Details. Diese solltest Du für Dich behalten. Denn: Eine Verschwiegenheit ist Dir gesetzlich auferlegt.

Du musst natürlich nicht von Anfang der Ausbildung ein Profi auf diesen Gebieten sein. Es reicht, wenn Du in allen Bereichen die grundlegenden Voraussetzungen mitbringst und nach und nach Deine Kompetenzen steigerst.

Ausbildungsdauer 
2,5 Jahre