Ausbildungsdauer 
3 Jahre
Empf Schulabschluss 
Realschule
Ausbildungsgehalt 
881
110
Freie Ausbildungsplätze als
Fachkraft für Lagerlogistik
in unserer Jobbörse ico-arrowRightSlim

Die Ausbildung als Fachkraft für Lagerlogistik weckt Dein Organisationstalent und macht Dich zum Herr über Abertausende von Artikeln. Welche Betriebe als Ausbildungsstätte infrage kommen, was genau Du in der Ausbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik lernst, wie viel Du währenddessen verdienen kannst und welche Voraussetzungen Du für die Ausbildung erfüllen solltest, das erfährst Du hier.

Wo kann ich eine Fachkraft für Lagerlogistik-Ausbildung machen?

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Das Einsatzgebiet als Fachkraft für Lagerlogistik ist enorm breit gefächert. Prima Voraussetzungen für angehende Lagerlogistiker, denn Interessierte können praktisch in allen Handels- und Industriezweigen Beschäftigung finden und haben eine große Auswahl auf der Suche nach einem passenden Ausbildungsplatz. Potenzielle Ausbildungsbetriebe können zum Beispiel sein:

  • Supermarktketten
  • Onlineversandhändler
  • Warenhäuser
  • Industriebetriebe

Die Vielfältigkeit des Berufs bietet Dir die Möglichkeit, Dich in der Fachkraft für Lagerlogistik-Ausbildung für diejenige Branche zu entscheiden, für die Du Dich selbst am meisten interessierst. Entscheidest Du Dich für eine Supermarktkette, hast Du in erster Linie mit der Lagerung und dem Transport von Lebensmitteln in die zahlreichen Filialen zu tun. Währenddessen trägst Du bei einem Onlinehändler die Verantwortung für den direkten Versand der Artikel an die Kunden. In einem Industrieunternehmen wiederum stellst Du Bauteile aus dem hauseigenen Lager zur Montage in den Produktionshallen bereit.

Wie Du siehst, sind die Fähigkeiten von Fachkräften für Lagerlogistik in ganz unterschiedlichen Branchen gefragt – und zwar überall in Deutschland. Wenn Du herausfinden willst, ob auch ein Ausbildungsplatz dabei ist, der genau Deinen Interessen entspricht, nutze einfach unsere Ausbildungsplatzsuche. Dort kannst Du Dir mit nur wenigen Klicks einen Überblick über die ausbildenden Betriebe verschaffen.

Welche Voraussetzungen brauche ich für eine Fachkraft für Lagerlogistik-Ausbildung?

Schulische Voraussetzungen

Notwendige Voraussetzung für eine Fachkraft für Lagerlogistik-Ausbildung ist ein bestimmter Schulabschluss zwar nicht, aber der Blick in die Zahlen der Bundesagentur für Arbeit verrät: Mit einem niedrigeren Schulabschluss wird es nicht so leicht, in der Branche einen Ausbildungsplatz zu ergattern. Nur drei Prozent aller angehenden Lagerlogistiker haben gar keinen Schulabschluss, gut ein Drittel verfügt über den Hauptschulabschluss. Wenn sie die Wahl haben, bevorzugen Betriebe bei der Ausbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik Azubis, die mindestens einen mittleren Schulabschluss vorweisen können. Das gilt für ziemlich genau 60 Prozent der angehenden Fachkräfte für Lagerlogistik. Im Bereich Industrie und Handel hat jeder zehnte Auszubildende sogar die Hochschulreife, im Handwerk sind es hingegen deutlich weniger.

Wichtig sind den Ausbildern neben dem Abschluss vor allem die Leistungen und Noten in den folgenden Fächern:

  • Mathematik: Ganz egal in welcher Art von Lager Du arbeiten willst, an Mathe kommst Du nicht vorbei. Um den Überblick über die großen Mengen von Waren und einzelnen Artikeln zu behalten, musst Du unbedingt gut und sicher mit Zahlen umgehen können.
  • Deutsch: In einigen Unternehmen hast Du als Fachkraft für Lagerlogistik auch direkten Kontakt mit den Kunden, manchmal per Telefon, beispielsweise um Bestellungen entgegenzunehmen, und manchmal auch schriftlich, zum Beispiel dann, wenn es Probleme mit einer Auslieferung gab oder falsche Stückzahlen ausgeliefert wurden. In jedem Fall solltest Du die deutsche Sprache sowohl mündlich als auch schriftlich sicher beherrschen und das Unternehmen, für das Du arbeitest, nach außen hin angemessen repräsentieren können.
  • Englisch: Auch Fremdsprachenkenntnisse können mitunter von Bedeutung sein – zumindest dann, wenn Du in einem international tätigen Unternehmen angestellt bist und auch mit Kunden aus dem Ausland in Kontakt treten musst.

Berufliche Voraussetzungen

Du musst zwar keine bestimmte berufliche Vorbildung nachweisen können, um die Ausbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik zu beginnen. Eine abgeschlossene Ausbildung zum Fachlageristen zum Beispiel kann jedoch die Ausbildungszeit erheblich verkürzen.

Ausbildungsanfanger / innen 2016 (in %)

Wie lange dauert die Fachkraft für Lagerlogistik-Ausbildung?

Die Ausbildung als Fachkraft für Lagerlogistik dauert regulär drei Jahre.

Anders sieht es aus, wenn Du die Ausbildung nicht direkt nach der Schule beginnst, sondern schon auf eine abgeschlossene Ausbildung als Fachlagerist verweisen kannst. Dieser Weg kann sich vor allem dann als hilfreich erweisen, wenn Du statt über einen mittleren lediglich über einen Hauptschulabschluss verfügst. Denn für einen Ausbildungsplatz als Fachlagerist reicht Letzterer meistens aus, während für die Ausbildung als Fachkraft für Lagerlogistik in der Regel der mittlere Schulabschluss vorausgesetzt wird. Wenn Du die zweijährige Ausbildung zum Fachlageristen erfolgreich abgeschlossen hast, kannst Du die IHK-Prüfung zur Fachkraft für Lagerlogistik nach nur einem zusätzlichen Jahr ablegen.

Wer eine Umschulung zur Fachkraft für Lagerlogistik ins Auge fasst, etwa um aus der Arbeitslosigkeit wieder in einen Job zu kommen, der muss zwei Jahre für die Umschulung einplanen. Die Finanzierung dieser Maßnahme kann für Empfänger von Arbeitslosengeld I oder II von der Agentur für Arbeit beziehungsweise dem Jobcenter zu 100 Prozent übernommen werden.

Wie hoch ist das Gehalt in der Fachkraft für Lagerlogistik-Ausbildung?

In der Ausbildung als Fachkraft für Lagerlogistik liegt Dein Gehalt in aller Regel über dem Azubi-Durchschnitt – es gibt jedoch deutliche Unterschiede, die sich auf den Standort und den jeweiligen Wirtschaftszweig, in dem Du tätig bist, zurückführen lassen.

Schon zu Beginn liegt die Ausbildungsvergütung als Fachkraft für Lagerlogistik bei durchschnittlich gut 880 Euro im Monat. Vor allem im Groß- und Außenhandel sind sogar noch höhere Löhne möglich, Spitzenreiter sind die Bundesländer Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Dort startest Du sogar mit monatlich 930 beziehungsweise 970 Euro in die Ausbildung, wenn Du in einem tariflich gebundenen Betrieb arbeitest. Bis zum dritten Jahr der Ausbildung als Fachkraft für Lagerlogistik steigt Dein Monatslohn in den meisten Regionen auf rund 1000 Euro. Gerade in den ostdeutschen Ländern liegt die Vergütung jedoch teilweise auch deutlich darunter.

Arbeitest Du hingegen im privaten Verkehrsgewerbe, ist die Gehaltsspanne wesentlich größer. Die regionalen Unterschiede sind erheblich, ein Vergleich verschiedener Ausbildungsplätze lohnt sich für Dich daher allemal. In einigen neuen Bundesländern wie Mecklenburg-Vorpommern oder Sachsen liegt in dieser Branche zum Beispiel das Gehalt im ersten Jahr der Fachkraft für Lagerlogistik-Ausbildung bei nur rund 500 Euro, im Süden Deutschlands hingegen besteht kaum ein Lohn-Unterschied verglichen mit dem Groß- und Außenhandel. Der Unterschied beträgt also mitunter bis zu 400 Euro – und das bleibt auch bis zum Ende der Ausbildung so.


Verdienst in der Ausbildung als Fachkraft für Lagerlogistik

Wie läuft die Fachkraft für Lagerlogistik-Ausbildung ab?

Struktur

Während der Fachkraft für Lagerlogistik-Ausbildung besuchst Du in der Regel wöchentlich an ein bis zwei Tagen die Berufsschule, um neuen theoretischen Input zu erhalten. In Deinem Ausbildungsbetrieb, in dem Du die verbleibenden drei bis vier Arbeitstage in der Woche verbringst, erhältst Du die Möglichkeit, den Stoff aus der Berufsschule direkt in der praktischen Arbeit als Fachkraft für Lagerlogistik umzusetzen. Dort wirst Du von Beginn an in die regulären Arbeitsabläufe integriert und lernst sämtliche Bereiche kennen, in denen Fachkräfte für Lagerlogistik eingesetzt werden.

1. Ausbildungsjahr

Zu Beginn der Fachkraft für Lagerlogistik-Ausbildung steht die allgemeine Berufsbildung auf dem Lehrplan. Du lernst Grundsätzliches über Arbeitsorganisation, aber erwirbst auch schon erstes Basiswissen über logistische Prozesse, Qualitätssicherung und den richtigen Einsatz von Arbeitsmitteln, auf das Du später aufbaust. In der zweiten Hälfte des ersten Lehrjahres kommt dann noch ein weiterer Schwerpunkt hinzu: nämlich die Güterannahme.

2. Ausbildungsjahr

Im zweiten Lehrjahr wird auf die Grundlagen, die Du in den ersten zwölf Monaten der Ausbildung als Fachkraft für Lagerlogistik vermittelt bekommen hast, aufgebaut. Die Kenntnisse aus den bereits begonnenen Modulen werden weiter vertieft und es stehen neue Inhalte auf dem Plan. Nun geht es auch um die Lagerung sowie die Kommissionierung und Verpackung von Gütern.

Zwischenprüfung

Mit einer Zwischenprüfung zur Halbzeit der Ausbildung soll Dein Ausbildungsstand ermittelt werden. Dazu führst Du eine Praxisaufgabe durch, in der Du entweder eine Lieferung entlädst und kontrollierst oder alternativ eingegangene Güter sachgerecht einlagerst. Außerdem bekommst Du 90 Minuten Zeit, um weitere Aufgaben schriftlich zu bearbeiten.

3. Ausbildungsjahr

Im dritten und letzten Jahr der Ausbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik lernst Du im Anschluss an Kommissionierung und Verpackung, wie Du die Güter korrekt versendest, inklusive Kennzeichnung und Verladen ins Transportfahrzeug. Außerdem steht zum Teil Wiederholung beziehungsweise Vertiefung des Stoffes der vorangegangenen Lehrjahre auf dem Programm, schließlich ist es nun nicht mehr weit bis zur wichtigen Abschlussprüfung.

Abschlussprüfung

Im Anschluss gilt’s: Die Prüfung besteht aus zwei praktischen Arbeitsaufgaben und den drei schriftlichen Prüfungsbereichen Prozesse der Lagerlogistik, rationeller und qualitätssichernder Güterumschlag und Wirtschafts- und Sozialkunde. Die beiden Praxisaufgaben, deren Lösungen Du in einem 15-minütigen Fachgespräch darlegen musst, machen dabei 50 Prozent der Gesamtnote aus.

Welche Inhalte hat die Fachkraft für Lagerlogistik-Ausbildung?

Neben dem allgemeinbildenden Teil, in dem Du Dich unter anderem mit den Themen Arbeitsrecht, Gesundheitsschutz bei der Arbeit und Umweltschutz auseinandersetzt, befasst Du Dich in der Ausbildung als Fachkraft für Lagerlogistik mit insgesamt sechs größeren Themenblöcken, die wiederum jeweils mehrere Module beinhalten.

Im ersten Teilgebiet, das sich Logistische Prozesse und Qualitätssicherung nennt, lernst Du zum Beispiel

  • die gesetzlichen Vorschriften bei der güterspezifischen Lagerung und
  • den Umgang mit Gefahrgütern und verderblichen Waren

Weil Du im Arbeitsalltag mit jeder Menge Technik konfrontiert bist, beschäftigst Du Dich außerdem mit dem Einsatz von Arbeitsmitteln zum Wiegen, Messen und Zählen und lernst

  • Arbeits- und Fördermittel zu pflegen und zu kontrollieren sowie
  • ihren Einsatz unter wirtschaftlichen und ökologischen Gesichtspunkten zu planen

Nachdem Du gelernt hast, wie und wann man welches Arbeitsmittel einsetzt, beschäftigst Du Dich damit, was es zu beachten gilt bei der Annahme von Gütern:

  • Güter entladen
  • Begleitpapiere prüfen
  • qualitative und quantitative Güterkontrolle durchführen
  • Eingangsdaten in spezieller Software erfassen

Nach der Annahme geht es chronologisch weiter mit der sachgerechten Lagerung der Güter. Hierbei lernst Du:

  • Einlagerungsvorschriften zu berücksichtigen
  • Güter auszuzeichnen und zu sortieren und
  • Lagerbestände zu kontrollieren

In der Fachkraft für Lagerlogistik-Ausbildung lernst Du aber nicht nur, was zu beachten ist, wenn neue Ware das Lager erreicht, sondern Du lernst natürlich auch den umgekehrten Weg, also den aus dem Lager hinaus, kennen. Das Zusammenstellen einer Lieferung nennt man Kommissionierung. Dabei geht es darum

  • Güter zu entnehmen und die Bestandsänderungen im System zu erfassen
  • Güter zu Ladeeinheiten zusammenzustellen und zu verpacken
  • Begleitpapiere zu erstellen und Sendungen auf Vollständigkeit zu prüfen
  • Verpackungen und Füllmaterialien auszuwählen

Zu guter Letzt wird Dir beigebracht, was alles zu tun ist, bevor eine Sendung ihre Reise in Richtung ihres Bestimmungsortes antritt:

  • Tourenpläne erstellen
  • unter Beachtung der Ladevorschriften Beladepläne erstellen
  • Sendungen verladen und verstauen
  • Ladungen sichern

Wie sieht der Karrierepfad nach der Fachkraft für Lagerlogistik-Ausbildung aus?

Nach dem Ende der dreijährigen Fachkraft für Lagerlogistik-Ausbildung stehen die Chancen ausgesprochen gut, auf Anhieb eine Stelle zu finden. Fachkräfte für Lagerlogistik werden bundesweit gesucht, Mitte 2018 meldet die Bundesagentur für Arbeit insgesamt mehr als 35 000 sozialversicherungspflichtige Stellen im Bereich „Verkehr und Lagerei“, das sind rund 10 000 mehr als noch zwei Jahre zuvor. Zeitgleich sind auch die Beschäftigungszahlen um mehr als 100 000 gestiegen und ein Ende des Zuwachses ist derzeit nicht absehbar.

Die Ausbildung als Fachkraft für Lagerlogistik muss aber nicht das Ende der Fahnenstange für Dich sein. Es gibt schließlich gute Gründe, sich im Laufe des Arbeitslebens fortzubilden: Vielleicht strebst Du nach mehr Verantwortung in Deinem Betrieb, möglicherweise möchtest Du Dein Gehalt langfristig aufbessern oder aber Du hast einfach Interesse und Lust darauf, Deine Fachkenntnisse zu vertiefen, um Dich für neue Aufgaben in der täglichen Arbeit zu empfehlen und so mehr Abwechslung zu bekommen. Um diese Ziele zu verwirklichen, stehen Dir verschiedene Wege offen:

  • Betriebliche Fortbildungen: Möchtest Du zum Beispiel Experte für Verpackungstechnik oder den Umgang mit Gefahrgütern werden? Dann kannst Du einen der zahlreichen Fortbildungskurse belegen.
  • Meister für Lagerwirtschaft: Um den Meistertitel zu erwerben, musst Du schon ein paar Jahre in Deinem Beruf arbeiten, inklusive der Ausbildungszeit werden fünf Jahre Berufserfahrung vorausgesetzt. Doch es lohnt sich: Nach einer erfolgreichen Meisterprüfung kannst Du logistische Prozesse steuern und überwachen und Führungsaufgaben in Deinem Betrieb übernehmen.
  • Fachwirt für Hafenwirtschaft, Transport und Logistik: Die Fortbildung zum Fachwirt erlaubt Dir, komplexere Tätigkeiten und mehr Verantwortung zu übernehmen. Du lernst Instrumente des Prozessmanagements kennen und erwirbst Kenntnisse in der betriebswirtschaftlichen und personalwirtschaftlichen Steuerung von Betriebsabläufen.
  • Studium: Wenn Du Abitur oder Deine Meisterprüfung erfolgreich hinter Dich gebracht hast, kannst Du auch noch ein Studium obendrauf legen. Geeignete Studiengänge könnten beispielsweise Betriebswirtschaftslehre oder – etwas spezifischer auf Deine Branche ausgerichtet – Logistikmanagement und Supply Chain Management sein. Ein Studium qualifiziert Dich für die höhere Führungsebene und ermöglicht Dir, Aufgaben in der Projektplanung oder Logistik-Technologie zu übernehmen.

Passt eine Fachkraft für Lagerlogistik-Ausbildung zu mir?

Hast Du einen Sinn für Ordnung und verfügst über ein hervorragendes räumliches Vorstellungsvermögen? Dann erfüllst Du bereits zwei ganz wichtige Grundvoraussetzungen für die Ausbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik. Wenn Du bereits darüber nachdenkst, wie es wohl wäre, diesen Beruf zu ergreifen, dann prüfe doch zuerst einmal, ob Du auch die anderen Eigenschaften mitbringst, die es braucht, um die Ausbildung als Fachkraft für Lagerlogistik meistern zu können. Dazu zählen:

Organisationstalent
Wenn Du schon daheim ganz gern mal den Überblick über Deinen Hausrat verlierst, dann könnte es unangenehm werden für Dich in der Ausbildung als Fachkraft für Lagerlogistik. Denn die Arbeit in einem großen Lager erfordert einiges an Organisationstalent, damit alles zur richtigen Zeit an den richtigen Ort gelangt.
Körperliche Belastbarkeit
Keine Angst! In der Ausbildung als Fachkraft für Lagerlogistik bist Du nicht den ganzen Tag lang damit beschäftigt, schwere Kisten mit bloßen Händen von A nach B zu schleppen. Dafür gibt es schließlich Maschinen, die Dir helfen. Trotzdem solltest Du Dir klarmachen, dass der Beruf kein Bürojob ist, auch wenn Schreibtisch- und Bildschirmarbeit ebenso zu Deinen Aufgaben zählen. Wenn es darum geht, die Bestellungen der Kunden zusammenzustellen und für den Transport vorzubereiten, kann es aber schon mal vorkommen, dass Du mit anpacken musst, um den Lkw zu beladen, der anschließend die Ware ausliefert.
Verständnis für Technik
In der Ausbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik kommst Du sowohl mit speziell für die Logistikbranche entwickelter Software als auch mit vielen kleineren und größeren Maschinen in Kontakt, auf die Du dringend angewiesen bist, um Waren zu transportieren, einzulagern und zu verbuchen. Im Rahmen der Ausbildung als Fachkraft für Lagerlogistik kannst Du zum Beispiel den Gabelstaplerschein machen. Ein alltäglicher Umgang mit den technischen Anwendungen sollte Dir keine Probleme und im besten Fall Freude bereiten.
Konzentrationsfähigkeit
In der Fachkraft für Lagerlogistik-Ausbildung bist Du regelmäßig damit beschäftigt, lange Listen abzugleichen und Daten zu den eingehenden und ausgehenden Lieferungen in den PC einzugeben, um die Lagerbestände korrekt zu verwalten. Weil es hier auf absolute Genauigkeit ankommt, ist viel Konzentration gefordert.
Planerisches Geschick
Im Lager geht es nicht bloß darum, die Warenbestände kurzfristig zu verwalten, sondern auch darum, langfristig die Abläufe beim Transport und Einlagern so effizient wie möglich zu gestalten und immer wieder Verbesserungen hervorzubringen – auch hier kannst Du in der Fachkraft für Lagerlogistik-Ausbildung mit klugen Einfällen punkten.
Ausbildungsdauer 
3 Jahre