Die erste eigene Studentenbude einrichten

Deine erste Studentenwohnung einrichten
Bevor dein Studium startet, hast du ganz schön viele Dinge zu erledigen: Wo muss der Müll hin, welches ist der richtige Stromzähler, wann hat das BAföG-Amt geöffnet? Bevor du dich aber richtig ins Studium stürzen kannst, ist vor allem eines wichtig: die Einrichtung deiner ersten eigenen Studentenbude! Wir zeigen dir, wie du deine Wohnung günstig ausstattest und was alles dazugehört.

Das sollte eine Studentenwohnung bieten

Drei wichtige Aspekte sind es, die dir deine erste Wohnung bieten muss: einen Platz zum Schlafen und Leben, einen Platz zum Lernen und Studieren und einen Ort, an dem du dich zurückziehen kannst. Praktisch ist es, wenn du nicht nur über eine einigermaßen gründlich ausgestattete Küche verfügst, sondern auch noch eine eigene Waschmaschine besitzt. Dann hast du alles im Haus, was du für die Organisation des täglichen Lebens brauchst und musst dafür weder hohe Kosten noch weite Wege in Kauf nehmen. Neben dem eigenen Bett solltest du idealerweise auch noch einen Schlafplatz für Gäste haben, denn Freunde aus der alten Heimat oder neue Bekannte werden sicher gelegentlich bei dir übernachten.

Außerdem ist es von Vorteil, wenn du einen möglichst geräumigen und hellen Platz zum Studieren hast. Ein großer Schreibtisch neben einem Fenster und ein bequemer Bürostuhl, auf dem du mehrere Stunden sitzen kannst, sind hier ideal.

Diese Möglichkeiten gibt es, um an Möbel zu kommen

Neue Möbel zu kaufen ist zumeist recht teuer. Wenn Du keine Abstriche am Design machen willst, solltest Du einige Zeit für die Schnäppchenjagd einplanen. Im Netz gibt es eine Reihe von Online-Shopping Plattformen wo Du in Ruhe nach Studenten-Möbeln und preiswerten Angeboten recherchieren kannst. Auch fast alle Möbelhäuser verfügen über einen Schnäppchenmarkt oder eine Restposten-Abteilung. Zwar passen die hier verkauften Möbel nicht immer perfekt zusammen, aber sie sind neu und die Qualität ist zu einem erheblich günstigeren Preis zu haben. Sollte ein Möbelstück nur in wenig ansprechendem Oberflächendesign verfügbar sein, helfen Farbe und Klebefolie aus dem Baumarkt, wenn du selbst kreativ werden willst.

Wenn es besonders individuell werden soll, sind Flohmärkte Pflicht. Hier findest Du mit etwas Geduld und Glück nicht nur tolle Einrichtungsgegenstände und Deko für deine kleine Bude, sondern auch diverse gebrauchte Haushaltsartikel und günstiges Geschirr.

Natürlich dürfen auch einige neue Stücke nicht fehlen, manchmal geht Qualität einfach vor Quantität und auch Möbel für die Studentenbude können zum "Lieblingsstück" werden. Trotzdem oder genau deswegen sollte nicht einfach irgendwas gekauft werden, sondern erst nach reiflicher Überlegung und dem Stöbern auf diversen Möbel-Shoppingwebseiten.

Das gehört zur Grundausstattung

Auch wenn du noch kein Meisterkoch bist: Eine vernünftige Grundausstattung für die Küche wirst du brauchen. Töpfe, Pfannen und diverse Kleinteile bekommst du in vielen Möbelhäusern in günstigen Starterpaketen. Der große Vorteil dieser preiswerten Geräte ist, dass es nicht so schlimm ist, wenn einmal etwas kaputt geht. Teller und Besteck sollten auch reichlich vorhanden sein, das erspart den permanenten Abwasch.

Schreibtisch und ein guter Bürostuhl sind ebenfalls Pflicht. Hier solltest Du am wenigsten sparen, denn an diesem Ort wirst du viele Stunden deines Studiums verbringen. Ansonsten benötigst du noch etwas Bettwäsche für dich und eventuelle Gäste und ein paar Handtücher für das Bad - schon kannst du wohnen.

Hochbett oder Schlafsofa?

Wenn du dir ein Hochbett kaufen oder bauen willst, sparst du vor allem in kleinen Wohnungen viel Platz, weil du den Raum besser ausnutzt. Allerdings sollte hierfür die Decke des Schlafzimmers hoch genug sein, denn auch im Bett solltest du aufrecht sitzen können.

Neue Möbel oder lieber gebrauchte?

Ob du dich für neue oder gebrauchte Möbel entscheidest, ist nicht nur eine Frage der Kosten - für diese lohnt immer ein erster Vergleich im Internet. Klar, neue Möbel halten meist länger und weisen keine Gebrauchsspuren auf. Aber gerade bei der ersten Einrichtung solltest du dir die Zeit nehmen, auf Flohmärkten zu stöbern. Denn du hast jetzt die Gelegenheit, deinen eigenen Stil zu finden und eben auch mal ein altes, aber todschickes Sofa kann viel gemütlicher sein als ein neues, aber steril wirkendes aus dem Möbeldiscounter.

Ein weiterer Vorteil ist, dass es bei gebrauchter Einrichtung nicht so tragisch ist, wenn bei einer Party mal etwas danebengeht oder ein paar Kratzer zurückbleiben. Außerdem musst Du im Falle eines Umzugs nicht ganz so vorsichtig mit gebrauchten Möbeln umgehen wie mit neuen Designerstücken.