Konrad-Adenauer-Stiftung: Das Stipendium

Junge Menschen vor Flipchart

Konrad-Adenauer-Stiftung: Stipendium auf einen Blick

  • Das Konrad-Adenauer-Stipendium gibt es unter anderem für Studium, Promotion, journalistische Ausbildung und mehr.
  • Neben finanzieller Unterstützung gibt es ideelle Förderung und Networking.
  • Die Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) steht politisch der CDU nahe.
  • Für die Auswahl zählt neben Noten auch gesellschaftliches Engagement.

Für wen ist das Konrad-Adenauer-Stipendium?

Das Konrad-Adenauer-Stipendium kommt für viel mehr Leute in Frage, als Du vielleicht dachtest: gefördert werden u.a. Studenten, Promovierende, Habilitierende, ausländische Studenten, angehende Journalisten und Künstler. Die Stiftung wurde dem ersten Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland Konrad Adenauer (CDU) gewidmet und setzt sich dementsprechend für den "Erhalt christlich-demokratischer Werte" ein. Die KAS ist eine der sechs parteinahen Stiftungen Deutschlands, unterstützt die Werte der CDU und kümmert sich auch um die Nachwuchsförderung der Partei. Die Konrad-Adenauer-Stiftung vergibt ihr Stipendium vor allem nach Noten und dem gesellschaftlichen Engagement der Bewerber.

Das beinhaltet das Stipendium der Konrad-Adenauer-Stiftung

Als Stipendiat bekommst Du unterschiedliche monatliche Geldbeträge ausgezahlt, die Du nicht zurückzahlen musst. Diese reichen von bis zu 1000 € als Student zu bis zu 1500 € als Promovierender. Beim Konrad-Adenauer-Stipendium hat aber auch die allgemeine und politische Bildung einen hohen Stellenwert, sodass sich die Stipendiaten in lokalen Hochschulgruppen austauschen und regelmäßig Seminare besuchen. Ziel ist die Horizonterweiterung der Teilnehmer, bei der sie von Experten gecoacht und auch individuell beraten werden. Du denkst jetzt drüber nach, der Konrad-Adenauer-Stiftung Deine Bewerbung zu schicken? Lies hier, welche Programme es gibt, was Du mitbringen solltest und was Du bekommst:

Das Konrad-Adenauer-Stipendium für Studenten

  • Wer kann sich bewerben? Vollzeit-Studierende einer staatlich anerkannten Hochschule in Deutschland oder innerhalb der EU (einschließlich der Schweiz), die noch mindestens vier Semester Regelstudienzeit vor sich haben.
  • Monatliche Ausbildungsförderung von bis zu 649 €, abhängig von der finanziellen Situation der Eltern. Dazu ein fixes monatliches Büchergeld von 300 €.
  • Auf Antrag Zuschuss zur Kranken- und Pflegeversicherung von bis zu 86 € monatlich.
  • Für Studierende mit Kindern (unter 10) eine zusätzliche Pauschale von 130 € pro Kind.
  • Seminare der Begabtenförderung, Beratungsgespräche und Networking in Hochschulgruppen.
  • Zum Konrad-Adenauer-Stiftung-Stipendium für Studenten

Das Konrad-Adenauer-Stipendium für ausländische Studenten

  • Wer kann sich bewerben?Ausländische Uni-Absolventen und Promovierende mit abgeschlossenem Studium im Heimatland, die für ein weiterführendes Studium an eine deutsche Hochschule kommen.
  • Studenten erhalten 750 € im Monat für zwei Jahre, auf Antrag Beihilfen zur Krankenkasse von 120 € im Monat.
  • Für Verheiratete gibt es darüber hinaus einen Familienzuschlag von 276 €.
  • Persönliche Betreuung durch Referenten der Ausländerförderung und Paten aus der Hochschulgruppe.
  • Zum Konrad-Adenauer-Stipendium für ausländische Studierende.

Promotionsförderung der Konrad-Adenauer-Stiftung

  • Wer kann sich bewerben? Überdurchschnittliche Absolventen, deren Abschluss nicht länger als fünf Jahre zurückliegt und die an einer deutschen Hochschule promovieren wollen oder schon dabei sind.
  • Das Stipendium beträgt 1350 € im Monat plus 100 € Forschungskostenpauschale.
  • Mögliche Zuschüsse zu Auslandaufenthalten und für Familien.
  • Mögliche Intensivförderung in Sonderprogrammen für bestimmte fachliche Ausrichtungen.
  • Zur Promotionsförderung der Konrad-Adenauer-Stiftung.

Konrad-Adenauer-Stipendium für ausländische Promovierende

  • Wer kann sich bewerben?Absolventen aus dem Ausland, die jünger als 30 sind, Deutsch sprechen und deren Abschluss nicht länger als fünf Jahre zurückliegt.
  • Es gibt 920 € im Monat über drei Jahre und Erstattung der Studiengebühren bis zu 500 € pro Semester. Weitere mögliche Zuschläge gibt es auf Antrag.
  • Intensive interkulturelle Betreuung sowie Deutsch-Intensivkurse am Goethe Institut.
  • Zur Promotionsförderung für ausländische Promovierende.

Habilitation mit Stipendium der Konrad-Adenauer-Stiftung

  • Wer kann sich bewerben? Wer in der Neuesten Geschichte, Zeitgeschichte oder Politikwissenschaft habilitiert.
  • Stipendiaten erhalten monatlich 1.900 € und eine Forschungskostenpauschale von 300 € über drei Jahre.
  • Bezuschussung von Auslandsaufenthalten und Weiterem wie beim Promotionsstipendium.
  • Stipendiaten sind in einem Habilitationskolleg vernetzt und werden persönlich durch Experten der Habilitationsförderung beraten.

Journalistische Nachwuchsförderung (JONA)

  • Wer kann sich bewerben? Abiturienten und Studenten bis zum 4. Semester und max. 35. Lebensjahr, die Journalisten werden wollen.
  • Jeder bekommt eine Studienkostenpauschale von monatlich 300 Euro, weitere Unterstützung ist an den BAföG-Anspruch gekoppelt. Das Programm dauert drei Jahre.
  • Studienbegleitende journalistische Ausbildung in allen Medienformen sowie Intensivkurse in den Semesterferien.
  • Zum JONA-Stipendium der Konrad-Adenauer-Stiftung.

Vom Networking mit Altstipendiaten profitieren

Mehr als 2.000 ehemalige Stipendiaten sind mittlerweile schon im "Verein Altstipendiaten der Konrad-Adenauer-Stiftung e.V." und darunter sind auch einige Führungspersonen aus Politik und Wirtschaft. Von deren Know-how und Kontakten profitierst Du als Stipendiat ganz besonders. In regelmäßigen Workshops geben die Alumni ihr Wissen weiter. Daneben gibt es einen Förderfonds und es werden begehrte Praktika und Jobs innerhalb dieses Netzwerks der Konrad-Adenauer-Stiftung vergeben. Stipendium und Networking zahlen sich also auch in der beruflichen Zukunft aus.

Die Grundvoraussetzungen für das Konrad-Adenauer-Stipendium

Die Konrad-Adenauer-Stiftung vergibt ein Stipendium nach eigenen Aussagen, um Menschen aus dem In- und Ausland zu fördern, die bereit sind "Verantwortung für unsere Demokratie zu übernehmen." Natürlich wird Dir keiner vorschreiben, wo Du bei der nächsten Wahl Dein Kreuzchen machst, als Bewerber solltest Du aber zumindest demokratische Grundwerte vertreten und Dich in der aktuellen Politik auskennen. Darüber hinaus brauchst Du weitere Eigenschaften, die Du mit Deiner Bewerbung belegen musst, um für ein Konrad-Adenauer-Stipendium infrage zu kommen:

  • Politisches, soziales, kulturelles oder kirchliches Engagement über Dein Studium/Fachgebiet hinaus.
  • Interesse an den politischen Werten der Konrad-Adenauer-Stiftung.
  • Überdurchschnittliche Abi-, Uni- oder Abschlussnoten und sehr gute Allgemeinbildung.
  • Klare Zielvorstellungen zu Studium/Forschungsvorhaben.
  • Bereitschaft, sich langfristig für die Konrad-Adenauer-Stiftung und die Stipendium-Gemeinschaft zu engagieren.
  • Breites Interessenspektrum und Verantwortungsbewusstsein.
  • Gute Bewertung durch Hochschullehrer.

Was der Konrad-Adenauer-Stiftung bei der Bewerbung wichtig ist

Gute Noten allein reichen nicht aus, um in die engere Auswahl für das Konrad-Adenauer-Stipendium zu kommen. Deine Bewerbung muss Dich in allen Facetten zeigen und Deine Motivation klarmachen. Den Stiftern ist es sehr wichtig, Menschen zu fördern, die über den Tellerrand hinausdenken und Verantwortung für andere übernehmen. All das und Deine einzigartige Persönlichkeit musst Du mit Deinem Lebenslauf, Deinen Exposés, Deinen Praktikumszeugnissen etc. belegen.

Wichtig: Lass Dir von allen ehrenamtlichen Tätigkeiten, die Du mal gemacht hast oder aktuell machst, Bescheinigungen ausstellen. Ob AStA, kostenlose Nachhilfe, (partei-)politisches Engagement, Theaterprojekte – alles was Deinen Einsatz zeigt, ist wichtig. Daneben musst Du Dich auch um Unterstützung in der Uni kümmern, denn je nach Stipendium brauchst Du verschiedene Gutachten beispielsweise von Professoren und Betreuern.

Professionelle Gutachten für Deine Bewerbung – was steckt dahinter?

Dass Deine Professoren ein Bewertungsschreiben über Dich abgeben sollen, klingt wahrscheinlich erstmal einschüchternd. Die Konrad-Adenauer-Stiftung will ein Stipendium aber (auch) an potentielle Vorbilder und zukünftige Führungskräfte vergeben und daher sichergehen, dass Deine Uni-Leistungen so eine Karriere überhaupt zulassen. Das fachliche Gutachten soll Dein Potential in Deinem Studiums-/Forschungsgebiet einschätzen und Entwicklungsprognosen möglich machen. Das Gutachten muss je nach Qualifikationsstufe von Professoren, Doktorvätern etc. des Fachbereichs ausgestellt werden. Bei Uni-Anfängern kann das auch ein Fachlehrer aus der Schule übernehmen.

Besonders das Persönlichkeitsgutachten lässt viele Kandidaten erstmal zurückschrecken. Dabei geht es darum, dass "eine Figur des öffentlichen Lebens" eine fundierte Einschätzung Deiner Persönlichkeit abgibt. Natürlich soll die für eine erfolgreiche Bewerbung besonders gut ausfallen und besonders die für KAS wichtigen Kompetenzen herausstellen. In dem Gutachten sollen vor allem Dein Werdegang, Deine Interessen und Dein soziales und politisches Engagement thematisiert werden. Achtung: Das Persönlichkeitsgutachten kann beispielsweise nicht durch Freunde oder Verwandte abgegeben werden. In Frage kommen alle, die Dein Engagement professionell bewerten können wie Dozenten, Pfarrer, Politiker usw.

Diese Unterlagen dürfen nicht fehlen

Damit die Konrad-Adenauer-Stiftung Deine Bewerbung nicht schon im ersten Durchgang durchrasseln lässt, musst Du einige Formalitäten genau beachten. Je nach Stipendienart werden andere Nachweise gefordert – aber mit dem Bewerbungsfragebogen, seinem Lebenslauf und Empfehlungen muss jeder aufwarten können.

Art des Stipendiums Benötigte Unterlagen
Stipendium für Studierende Bewerbungsfragebogen, Leistungs- und Persönlichkeitsgutachten von Professoren, ausformulierter Lebenslauf (Exposé)
Stipendium für Promovierende Bewerbungsfragebogen, ausformulierter Lebenslauf UND tabellarischer Lebenslauf, Examenszeugnis, aktuelles Foto, Exposé zum Forschungsvorhaben, Gutachten vom Doktorvater und weiteren Professoren
Stipendium für Habilitierende Bewerbungsfragebogen, ausformulierter Lebenslauf UND tabellarischer Lebenslauf, Abitur- und Examenszeugnis, Promotionsurkunde, aktuelles Foto, Exposé zum Forschungsvorhaben, Gutachten von min. 2 Hochschullehrern
Journalistische Nachwuchsförderung Bewerbungsfragebogen, ausformulierter Lebenslauf UND tabellarischer Lebenslauf, Abiturzeugnis, aktuelles Foto, Uni-Leistungsnachweise, Hochschullehrer- und Persönlichkeitsgutachten, Arbeits-/Praktikumsbescheinigungen, journalistische Arbeitsproben
Stipendium für ausländische Studenten Bewerbungsfragebogen, tabellarischer Lebenslauf, bisherigen Examenszeugnisse (dt. Übersetzung, wenn Zeugnis nicht auf Englisch.), evtl. Leistungsnachweise/Immatrikulationsbescheinigungen von deutschen Unis, 2 aktuelle Fotos, Nachweise zu den Deutschkenntnissen, formloses Hochschullehrergutachten/Persönlichkeitsgutachten
Bei Promotion zusätzlich: Exposé zum Forschungsvorhaben, weiteres Hochschullehrergutachen

Darauf kommt’s beim persönlichen Auswahlverfahren an

Wenn Du es zum Assessment-Center geschafft hast, kannst Du jedenfalls schon mal sicher sein, dass man Dich für qualifiziert und interessant hält. Dieser Eindruck muss natürlich unbedingt bestehen bleiben oder sogar übertroffen werden, wenn Du Dich persönlich vor der Stiftungskommission präsentierst. Auf einer Auswahltagung musst Du Tests zum Allgemeinwissen bestehen, in Gruppendiskussionen Sozialkompetenz zeigen und mit Deiner Studiums- und Karriereplanung in Einzelgesprächen überzeugen. Für das Promotionsstipendium musst Du Dich vor einem Fachausschuss aus Experten Deines Forschungsbereichs beweisen. Hier hat oberste Priorität, dass Du einerseits die (gesellschaftliche) Relevanz Deiner Arbeit deutlich machst und andererseits zeigst, wie Sie sich in Deinen persönlichen Karriereweg eingliedert. Ausländische Kandidaten präsentieren sich vor einem Ausschuss mit Mitarbeitern der Ausländerförderung und Experten und punkten natürlich mit guten Deutschkenntnisse und Interesse an interkulturellem Austausch.

Diese Fristen gelten für das Konrad-Adenauer-Stipendium

Der frühe Vogel fängt den Wurm nicht unbedingt. Natürlich musst Du die jeweiligen Bewerbungsfristen einhalten, aber Du solltest die Bewerbung auch nicht zu früh abschicken, damit die Infos und Gutachten beim Auswahlzeitpunkt noch aktuell sind. Maximal drei Monate vor dem Stichtag sollten die Unterlagen gesendet werden. Du kannst alle Bewerbungsunterlagen auch über ein Online-Portal der Konrad-Adenauer-Stiftung zur Stipendium-Bewerbung abgeben. Natürlich gelten auch hier die Fristen ganz genau, nämlich am Stichtag nur bis 12 Uhr mittags! Eine Übersicht:

  • Stipendium für Studenten: Stichtage sind der 15. Januar und 15. Juli eines Jahres, jeweils 12:00 Uhr.
  • Stipendium für ausländische Studenten: Stichtag fürs Auswahlverfahren in Deutschland ist der 15. Juli. Auswahlverfahren im Ausland finden in unregelmäßigen Abständen statt.
  • Promotionsstipendium:Stichtage sind der 15. Januar und 15. Juli, zweistufiges Auswahlverfahren von ca. vier Monaten Dauer.
  • Stipendium für ausländische Promovierende: Stichtag fürs Auswahlverfahren in Deutschland ist der 15. Juli. Auswahlverfahren im Ausland finden in unregelmäßigen Abständen statt.
  • Habilitationsförderung: Bewerbungsschlusstermin ist jährlich der 15. Januar, Auswahlgespräche sind im Juni/Juli.
  • Journalistische Nachwuchsförderung: Bewerbungsfristen sind jährlich der 15. Januar für das Sommersemester und der 15. Juli für das Wintersemester.
  • Fremdsprachige Gutachten: Müssen bis spätestens zum 31. Januar (für den Termin 15. Juli) bzw. 31. Juli (für den Termin 15. Januar) eines Jahres eingereicht sein.

    Diese bekannten Persönlichkeiten hatten auch ein Konrad-Adenauer-Stipendium

    Klar ist, dass ein Stipendium der Konrad-Adenauer-Stiftung zwar nach ein paar Jahren endet, das Netzwerk daraus aber Jahrzehnte weiterbesteht. Die Chance, Kontakt zu den zukünftigen Politik- und Wirtschaftsgrößen zu bekommen und/oder selbst eine zu werden, ist für viele Bewerber neben finanzieller Unterstützung ein großer Faktor. Ein Blick auf die Alumni-Liste zeigt, dass das Konrad-Adenauer-Stipendium offenbar den Weg in den Bundestag ebnet. Unter den Alumni sind Abgeordnete und Bundesminister, aber auch CEOs von Weltkonzernen. Hier sind fünf bekannte Ex-Stipendiaten:

    • Thomas de Maizière (CDU): Der derzeitige Bundesinnenminister und ehemalige Verteidigungsminister engagierte sich schon in den 1970ern während seiner Uni-Zeit in Münster im Ring Christlich-Demokratischer Studenten. 1971 war er mit 17 als Schüler in die CDU eingetreten. De Maizière schloss 1982 sein Jura-Studium ab und war seitdem in zahlreichen politischen Führungsämtern.
    • Peter Altmaier (CDU): Der derzeitige Kanzleramtschef wurde 1974 mit 16 Mitglied bei der Jungen Union, zwei Jahre später bei der CDU. Seine politische Karriere begann nach dem Jura-Staatsexamen 1988, 1994 wurde er Bundestagsabgeordneter. 2012 bekam er sein erstes Ministeramt als Bundesumweltminister, seit 2013 ist er Chef des Bundeskanzleramts.
    • Karl Lauterbach (SPD): Ein gutes Beispiel für politische Karrieren jenseits der CDU ist dieser Abgeordnete und gesundheitspolitische Experte. Karl Lauterbach wurde zunächst Mitglied der CDU und trat dann 2001 mit 38 Jahren in die SPD ein. Da hatte er bereits seinen Doktor in Medizin inklusive Aufbaustudium in Harvard gemacht. 2005 zog er dann in den Bundestag ein.
    • Thomas Enders: Der Vorstandsvorsitzende der Airbus SE war nach dem Studium von Wirtschafts-, Politik- und Geschichtswissenschaft zunächst 1985 als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Forschungsinstitut der Konrad-Adenauer-Stiftung tätig (nach vorherigem Stipendium). Nach Tätigkeiten für das Verteidigungsministerium wechselte er 1995 in die Wirtschaft und 2000 kam er zum zweitgrößten Luft- und Raumfahrtunternehmen der Welt EADS. Seit 2012 ist er dort Vorstandsvorsitzender. Enders war früher Mitglied der CSU, trat aber 2011 aus der Partei aus.
    • Stefan Hell: Der Chemie-Nobelpreisträger schloss 1990 seine Physik-Promotion ab und erhielt zahlreiche Preise für seine Forschungsleistungen. 2014 wurde er mit seinen Forschungspartnern mit dem Chemie-Nobelpreis für die Entwicklung superauflösender Fluoreszenzmikroskopie ausgezeichnet.